Mit einer Dachbox auf dem Auto zusätzlichen Stauraum für die Reise gewinnen

Beim Familienurlaub mit dem eigenen Auto, kommt es häufig vor, dass Stauraum fehlt. Dachboxen schaffen hier auf einfachem Wege zusätzlichen Raum. Eine Dachbox ist eine längliche Kunststoffbox, welche auf dem Autodach montiert wird. Sie eignet sich besonders gut für das Transportieren von Sportausrüstung, Skiern oder einem Snowboard. Das Fassungsvermögen von Dachboxen reicht von 220 Litern bis zu 460 Litern. Es passt also so einiges an zusätzlichem Gepäck rein! Die Farben von Dachboxen werden in der Regel in den Farben, Schwarz, Grau und Silber angeboten. Dabei gibt es sowohl glänzende, als auch matte Modelle.

Welche Arten von Dachboxen gibt es und wie erfolgt die Montage?

Dachboxen müssen wie hier beschrieben wird auf dem Autodach mittels eines Dachgepäckträgers befestigt werden. Daneben wird auch immer ein Grundträger benötigt. Dieser sollte bereits beim Kauf auf die Dachbox abgestimmt werden, da es durchaus passieren könnte, dass die beiden Teile nicht miteinander kompatibel sind. Bei den unterschiedlichen Automarken eignet sich nicht jeder Träger für das gleiche Fahrzeugmodell. Bei einigen Fahrzeugen werden vom Hersteller bereits die passenden Dachboxen angeboten. Neben den einfachen handelsüblichen Dachkoffer-Typen, gibt auch spezielle Dachboxen, die gleichzeitig für den Fahrradtransport geeignet sind.

Welche Dachboxen sind auf dem Markt erhältlich?

Günstige Modelle werden häufig bei Aktionswochen in Discountern angeboten. Im Internet finden Sie ebenfalls Dachboxen im niedrigen Preissektor. Wenn Sie nach einer besonders hochwertigen und kostenintensivere Dachbox Ausschau halten, empfiehlt es sich beim KFZ-Fachhändler nachzufragen. Aber auch das Internet bietet eine breite Palette an Produkten, für jeden Geschmack im höherpreisigen Segment an. Zu den namenhaften Anbietern zählen unter anderem: Dachboxen von A.T.U., Thule-Dachboxen, Dachkoffer von Atera, Kamei-Dachboxen oder Hapro-Dachboxen. Es gibt sogar faltbare Dachboxen. Diese sind zudem sehr kostengünstig zu erwerben.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind einzuhalten?

Bevor Sie eine Dachbox kaufen, sollten Sie vorher einen Blick in Ihre Fahrzeugpapiere werfen, da bei jedem Auto nur eine bestimmte Zuladung erlaubt ist. Ferner geben die Hersteller eine Richtgeschwindigkeit von höchsten 130 km/h vor, wenn Sie eine Dachbox auf dem Autodach befestigt haben. Außerdem darf die Dachbox nicht über die Frontscheibe ragen und die Überlange darf maximal 50 cm nach hinten betragen.

Winterreifen: die idealen Begleiter in der kalten Jahreszeit

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland zwar nicht, jedoch ist das Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen seit 2010 verboten. Autofahrer sind jedoch gut beraten, wenn sie rechtzeitig vor dem Wintereinbruch die Bereifung wechseln. Denn Winterreifen sind – anders als Sommerreifen – mit speziellen Lamellen ausgestattet, wodurch der Grip auf einer vereisten oder verschneiten Fahrbahn beim Wenden sowie beim Bremsen verbessert wird.

Während der Sommermonate sollten die Winterreifen idealerweise in einem dunklen und kühlen Raum auf einem Felgenbaum gelagert werden. Denn die fachgerechte Lagerung kann die Lebensdauer der Reifen, die in etwa nach sechs Jahren ausgetauscht werden sollten, erheblich verlängern.

Wann soll die Bereifung gewechselt werden?

Da es keine gesetzliche Winterreifenpflicht gibt, existiert in Deutschland auch kein fixer Zeitpunkt, wann Autofahrer von der Sommer- auf die Winterbereifung wechseln müssen laut der Webseite. Experten empfehlen jedoch in jedem Fall, die Winterreifen im letzten Quartal eines Jahres aufzuziehen, idealerweise bereits Anfang Oktober. Das hat auch einen guten Grund: Denn zu diesem Zeitpunkt haben Autofahrer, die neue Winterreifen brauchen, noch die größte Auswahl an verschiedenen Modellen.

Der Reifenwechsel kann dann entweder von einer Fachwerkstatt durchgeführt oder selbst erledigt werden. Autobesitzer, die den Reifen selbst wechseln, sollten vor dem Aufziehen aber nicht vergessen, die Tiefe des Profils zu messen. Denn sobald ein Winterreifen eine Profiltiefe von weniger als vier Millimetern besitzt, muss dieser ausgetauscht werden, wobei es sich empfiehlt, direkt den kompletten Satz zu ersetzen.

Damit ein gleichmäßiger Verschleiß gewährleistet ist, empfiehlt der ADAC den achsenweisen Austausch der Reifen. Das heißt: Reifen, die im Vorjahr an der Vorderachse montiert waren, sollten im Jahr darauf auf die Hinterachse montiert werden.

Zwar ist in der Straßenverkehrsordnung lediglich eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern vorgegeben, in der Realität weisen Winterreifen aber ein wesentlich tieferes Profil auf. Denn schon wenn das Restprofil bei weniger als vier Millimetern liegt, lässt die Qualität der Reifen bereits erheblich zu wünschen übrig. Und das wirkt sich natürlich auch nicht gerade positiv auf die Sicherheit des Fahrers und weiterer Insassen aus.