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Winterreifen-Test: 185er und 205er im Vergleich

09.10.2009 | 12:53 | Ein Beitrag von Klaus Justen | Keine Kommentare

Schneebedeckte Straßen und viel Gefälle: Hier hilft nur Winterprofil weiter

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Wer beim Winterreifenkauf ganz auf Nummer sicher gehen will, kann jetzt auch noch die Testergebnisse der Stiftung Warentest bei der Entscheidung heranziehen. Wem die Testergebnisse bekannt vorkommen: ADAC und Stiftung Warentest testen jedes Jahr gemeinsam. Allerdings kann es in der Endnote zu kleineren Abweichungen kommen, weil unterschiedliche Notenskalen verwendet werden und zum Teil auch Einzelwerte der Tests anders gewichtet werden.

Hier die aktuellen Winterreifen-Tests der Saison auf AUTOTESTSonline:
ADAC
autobild
Auto Zeitung
Stiftung Warentest
auto motor und sport

Fünf sind ausgerutscht, Stiftung Warentest

Von O bis O – von Oktober bis Ostern sollten Autos mit Winterreifen fahren. Ihre weichere Gummimischung gibt jetzt besseren Halt. Nicht nur bei Frost.

Winterreifen haften besser: Auf Schnee, das ist klar, aber auch auf kalten, regennassen Pisten. Erkennbar ist der Winterreifen am Schneeflockensymbol und am Buchstabenkürzel M+S für Matsch und Schnee. Beides steht auf der Reifenflanke.

Dort findet sich auch die Größe des Reifens. Die Stiftung Warentest hat zwei Dimensionen untersucht: 185er und 205er Winterreifen.

Gemeinsam mit dem ADAC schickten die Warentester 34 Winterreifen ins Rennen. Die 185er Reifen passen auf Kleinwagen wie VW Polo oder Renault Clio, die 205er Reifen auf Kompakt- und Mittelklasseautos wie den Audi A4, BMW 3er, Opel Astra oder VW Golf.

Testsieger bei den 185er-Reifen sind der Continental WinterContact TS 800 (69 Euro), der Fulda Montero 3 (57 Euro) und der Vredestein Snowtrac 3 (66 Euro). Die genannten Preise gelten für einen Reifen: pur, ohne Felge, ohne Montage.

Wer sparen will, vergleicht die Preise bei verschiedenen Händlern. Fragen Sie nach günstigen Komplettpreisen mit Montage, Auswuchten, Ventil und Altreifenentsorgung.

Die besten 205er Winterreifen im Test sind Continental WinterContact TS 830 (121 Euro), Goodyear UltraGrip 7+ (112 Euro) und Tecar Super Grip 7 (102 Euro). Auch hier lohnen sich Pauschalangebote mit Montage.

Billigreifen sind dagegen keine gute Wahl. Beispiel: Marangoni und Federal. Sie patzen bei Regen. Ihr Bremsweg ist deutlich zu lang. Qualitätsurteil: mangelhaft.

Gleiches gilt für den Kleinwagenreifen von Sava und die größeren Modelle von Goodride und Kenda.

Der Goodride macht seinem Namen keine Ehre. Im Gegenteil: Statt guter Fahrt gibts schlechte Noten. Nicht nur bei Regen (langer Bremsweg, schlechtes Handling) sondern auch auf trockner Fahrbahn. Der Goodride läuft nicht stabil. Bei hohem Tempo muss der Fahrer schon ordentlich mitarbeiten, um den Wagen in der Spur zu halten. Das gibt zumindest feuchte Hände.

Auch der Kleinwagenreifen von Federal hält den Testwagen selbst auf trockener Fahrbahn nicht recht in der Spur. test-Qualitätsurteil: mangelhaft.

Die Noten der Stiftung Warentest

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