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VW Golf 1.2 TSI BlueMotion vs Honda Insight

24.02.2010 | 15:04 | Ein Beitrag von Klaus Justen | 1 Kommentar

Honda Insight:  Beim Verbrauch die Nase vorn

Honda Insight: Beim Verbrauch die Nase vorn

Der Verbrennungsmotor ist putzmunter, mit Downsizing-Konzepten lässt sich der Verbrauch spürbar senken – auch ohne zusätzlichen Elektroantrieb wie bei Hybridfahrzeugen. autobild hat zwei der Protagonisten dieser Konzepte gegeneinander antreten lassen: Den preisgünstigsten Hybrid auf dem deutschen Markt, den Honda Insight, und den VW Golf 1.2 TSI BlueMotion. Zu erwartendes Ergebnis: Wenn’s rein ums Sparen geht, liegt der Honda vorn, wenn auch andere automobile Tugenden gefragt sind, der VW.

Beim Testverbrauch lag der Honda einen knappen Liter besser als der VW – was in etwa auch dem Vorsprung beim Normverbrauch entspricht.

Im Autotest
Honda Insight, Vierzylinder-Otto-Motor plus Elektromotor, 88 PS plus 14 PS (E-Motor), maximales Drehmoment 121 Newtonmeter plus 92 Newtonmeter (E-Motor), Normverbrauch 4,4 l/100km, CO2-Ausstoß 101 g/km, Testverbrauch 6,0 l/100km, Grundpreis 20.950 Euro
VW Golf 1.2 TSI, Vierzylinder-Motor mit Turboaufladung, 105 PS, maximales Drehmoment 175 Newtonmeter, Euro 5, Normverbrauch 5,2 l/100km, CO2-Ausstoß 121 g/km, Testverbrauch 6,9 l/100km, Grundpreis 20.540 Euro

Spar-Vergleich: Hybrid oder Downsizing?, autobild

Der Insight ist der günstigste Hybrid auf dem Markt: Die mittlere Comfort-Ausstattung mit Klimaautomatik, ESP und Alurädern kostet 20.950 Euro. Ein Golf 1.2 TSI BlueMotion Technology kommt als Trendline (Basis) 410 Euro günstiger, inklusive 16-Zoll-Alurädern und vier Türen. Im Vergleich zum Honda fehlen dem VW jedoch die automatische Regelung der Klimaanlage und ein CD-Radio. Dafür lässt sich der Wolfsburger beliebig mit Extras aufpeppen, der Insight nur mit Metalliclack und den empfehlenswerten Parkpiepern (380 Euro). Tempomat oder Sitzheizung gibt es erst ab “Elegance” (ab 22.600 Euro) – Blütenträume wachsen bei Honda eben nur im Cockpit.

Geht es ausschließlich ums Sparen, steht der Insight mit seinem sparsameren Hybridantrieb besser da als der ebenfalls recht genügsame Golf. In allen anderen Disziplinen erweist sich der VW im Alltag indes als das in jeder Hinsicht harmonischere Auto. Er bietet mehr Platz, federt deutlich komfortabler, fährt leiser und viel agiler. Überzeugend auch die Leistungsentfaltung des 1.2 TSI. So gewinnt der Golf letztlich mit einem deutlichen Vorsprung.

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  • Tags: Autotest · Technik · Vergleichstest

    1 Antwort bis jetzt ↓

    • 1 Paul // Mrz 17, 2010 at 09:01

      Im Prinzip geht es bei den meisten Hybridautos, welche momentan auf dem Markt sind darum, dass man sich besser fühlt. Wenn man den Toyota Prius hingegen nimmt, so erhält man meiner Meinung nach ein doch etwas anderes Bild. Der Verbrauch liegt trotz der Größe bei nur 5 Litern im Durchschnitt und auch der Fahrkomfort ist hier wesentlich größer. Autos mit Verbrennungsmotoren gibt es natürlich auch schon in viel sparsameren Varianten…

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