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Toyota: Unser täglich Rückruf

28.01.2010 | 15:19 | Ein Beitrag von Klaus Justen | 1 Kommentar

Mittlerweile sollte man nicht mehr auflisten, welche Modelle Toyota in die Werkstätten zurückruft wegen diverser (Sicherheits-) Probleme, sondern welche nicht. Welche Konsequenzen das haben wird, vor allem in den USA? Das sollte man sich in der Toyota-Zentrale lieber nicht ausmalen, wenn man zum Vergleich heranzieht, wie es vor 25 Jahren Audi in den USA geschüttelt hat, als Autofahrer über “unintended acceleration” klagten.

Riesige Rückrufaktion beschädigt Toyota-Image

Die Serie ist beeindruckend und erschreckend zugleich. Drei Rückrufaktionen gigantischen Ausmaßes in den USA kratzen schwer am Image des einst für seine zuverlässigen Autos bekannten japanischen Konzerns. Klemmende Gaspedale und sich verkeilende Fußmatten gefährden unzählige Autoinsassen. Zumindest potenziell.

In der Nacht zum Donnerstag rief Toyota nun weitere knapp 1,1 Millionen Kunden dazu auf, ihre Wagen in die Werkstatt zu bringen. Fußmatten drohen sich derart mit den Pedalen zu verkeilen, dass der Wagen unkontrolliert beschleunigt. Wegen des gleichen Defekts waren im Herbst vergangenen Jahres 4,2 Millionen Autos zurückgerufen worden.

Damit laufen zwei große Rückrufaktionen parallel: In der vergangenen Woche hatte Toyota einräumen müssen, dass in 2,3 Millionen Autos Gaspedale in der durchgetretenen Stellung hängen bleiben können.

Obgleich das Unternehmen nur von vereinzelt aufgetretenen Fällen sprach, wurde zudem der Verkauf aller betroffenen Modelle ( RAV4 und Highlander, Corolla und Matrix, Avalon, Camry, Tundra und Sequoia der Baujahre 2005-2010) gestoppt und zusätzlich die Produktion angehalten, um den Fehler beseitigen zu können.

Nach dem Verkaufs- und Produktionsstopp räumt Toyota nun ein, dass es auch für Deutschland und ganz Europa eine Rückrufaktion geben wird

via John LeBlanc’s Crank: Can Toyota avoid Audi’s unintended acceleration woes?

At one of the most cutthroat times in the auto industry, in a down market, this is not good news. Obviously. But long term, can Toyota avoid the catastrophe Audi went through in the 1980s with its “unintended acceleration” fiasco that nearly saw the German automaker leave the U.S. market?

To recap: Just as the German brand was making headway in North America with innovative cars like the aerodynamic 5000 sedan, a fabricated episode on U.S. CBS’s 60 Minutes news magazine accused Audi’s of accelerating against the driver’s will.

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  • Tags: Highway to Hell · Markt · Ratgeber · Technik · Verkehrssicherheit

    1 Antwort bis jetzt ↓

    • 1 Schüttguttechnik // Feb 4, 2010 at 14:50

      Natürlich ist das ein Depakel, wo doch besonderns Toyota eigentlich für Zuverlässigkeit steht.
      Das hinterlässt mit Sicherheit seine spuren. Allerdings sollte man auch darüber nachdenken, dass andere
      Autohersteller auch viele Rückrufaktionen hinter sich haben. Man denke an VW und Audi, da fängts bei Achsteilen an,
      geht über Magnetschalter bis hin zu Zweimassenschwungrädern. Nur das diese Rückrufaktion halt alle nach und nach auftreten
      und nicht so massiert wie nun bei Toyota. Für mich ist das ein generelles Problem der Quallität der Teile(-Hersteller).

      Gruß
      Wolf

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