Denn selten bleibt es bei einem Marder. Einmal an einer Stelle geparkt, wo sich ein anderer der kleinen Pelztiere im Motorraum umgeschaut hat, kommt es bei der Rückkehr nach Hause zum virtuellen Revierkampf: Der ursprüngliche Revierbesitzer riecht die Spuren des vermeintlichen Konkurrenten – und zerlegt mitunter alles, was nach Fremdmarder riecht. Ganz gleich, ob das Zündkabel oder Achsmanschetten sind.
Bemerkt der Autofahrer einen solchen Schaden nicht und fährt zum Beispiel den Winter über mit kaputten Gummimanschetten, sind durch Salz, Dreck und Feuchtigkeit möglicherweise die Antriebswellen ruiniert. Ein Schaden, der vierstellige Beträge erreicht.
Zwar ist in vielen Teilkaskopolicen Marderbiss versichert, allerdings nur die unmittelbaren Biss- und keine Folgeschäden. Eine Übersicht über Versicherungen, die Folgeschäden absichern, hat die Auto Zeitung zusammengestellt.
Marder-Schäden, Auto Zeitung
Sicherheitsrelevante Schäden treten glücklicherweise selten auf. So sind etwa die Bremsleitungen für die Marder schwer erreichbar und bestehen aus stabilem Kunststoff. Doch mit den Angriffen der kleinen Vandalen werden wir zunächst weiter leben müssen.
Die meisten Teilkaskoversicherungen ersetzen zwar die direkten Schäden, die durch Marder entstanden sind. Doch die Kosten für einen durchgebissenen Schlauch liegen meist im Rahmen der Selbstbeteiligung. „Daher melden viele Autofahrer solche Schäden nicht“, weiß Daniel Friedheim vom Vergleichsportal Check24.de.
Wird die Bissattacke nicht rechtzeitig bemerkt, kann es aber viel teurer werden. So können Zündaussetzer den Katalysator zerstören, im schlimmsten Fall droht ein Motorschaden. Das Problem: „Diese Kosten werden nur von Policen übernommen, die auch die Folgeschäden mitversichern“, so Friedheim. Daher haben wir für Sie zusammen mit Check24.de die günstigsten Tarife herausgesucht, die solche Reparaturen übernehmen. Damit der Marderbiss – zumindest finanziell – folgenlos bleibt.
Die 10 günstigsten Tarife, die Folgeschäden mitversichern
Der Autofahrer in unserem Beispiel besitzt einen neuen VW Golf 1.6, ist 40 Jahre alt und wohnt zur Miete. Der Angestellte fährt maximal 15.000 Kilometer im Jahr und parkt nachts auf der Straße. Er ist in die Schaden- Freiheitsklasse 15 eingestuft und hat eine Kasko-Selbstbeteiligung von 500 Euro
Foto: Templermeister/Pixelio















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