Nicht überall, wo Spiegel draufsteht, ist auch Spiegel drin. Qualitätsjournalismus halt. Als Werbung ist es auch nicht gekennzeichnet, auch nicht als Kooperation. Bei der FAZ ist es nicht viel anders – der gleiche Text, aber immerhin der Hinweis auf die Fremdquelle. Ist es das, wofür die deutschen Verleger die Internetkundschaft zur Kasse bitten möchten, ist das der hochwertige Content?
Wechselwillige können viel Geld sparen, spiegel online
Die Preise bei den Autoversicherern sind ständig in Bewegung; nach oben und nach unten. Das zeigt zum Beispiel die Versicherungsgesellschaft Asstel in der Nachprüfung der 154 Tarife von 79 Autoversicherern durch die Zeitschrift “Finanztest”. Asstel hat ihre Beiträge angehoben. Noch im September lag das Unternehmen im großen Kfz-Versicherungsvergleich für vier Modellfälle auf den Spitzenpositionen. Im Nachtest ist der Kölner Versicherer jetzt nicht einmal mehr unter den besten zehn zu finden.
Es gibt aber auch Bewegung nach unten. Zum 1. Januar 2010 haben die Internet-Versicherer Direct Line und die AdmiralDirekt ihre Preise gesenkt. Ihre Beiträge sind im Vergleich weit besser als der Marktdurchschnitt. Das gilt sowohl für einen alleinigen Kfz-Haftpflichtschutz als auch für Haftpflicht und Teilkasko sowie für Haftpflicht und Vollkasko.
Einige hundert Euro sparen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Preise bei den Autoversicherern sind ständig in Bewegung; nach oben und nach unten. Das zeigt die Versicherungsgesellschaft Asstel in der Finanztest-Nachprüfung der 154 Tarife von 79 Autoversicherern. Sie hat ihre Beiträge angehoben. Im großen Kfz-Versicherungsvergleich kam sie mit ihren Tarifen für vier Modellfälle auf die Spitzenposition ( vgl. Autoversicherung: Wechseln und sparen!).
Damit hatte die Asstel ihre Werbelokomotive. Im Nachtest ist der Kölner Versicherer jetzt aber auf keinem Spitzenplatz mehr zu finden. Lag die Asstel im Modellfall „Junge Familie“ mit ihrem Beitrag von September noch ganz vorn, ist sie nun nicht mal mehr unter den Top Ten zu finden.
Es gibt aber auch Bewegung nach unten. Gesenkt haben ihre Preise zum 1. Januar 2010 die Internet-Versicherer Direct Line und die Admiral-Direkt. Ihre Beiträge sind im Vergleich weit besser als der Marktdurchschnitt. Das gilt sowohl für einen alleinigen Kfz-Haftpflichtschutz, als auch für Haftpflicht und Teilkasko sowie für Haftpflicht und Vollkasko.
Bis auf diese auffälligen Gesellschaften hat sich beim durchschnittlichen Beitragsniveau insgesamt nur wenig geändert. Beiträge zu erhöhen oder Leistungen abzuspecken trauten sich sonst nur Unternehmen, die schon in der Hauptuntersuchung preislich nur Durchschnitt oder schlechter waren.
Der Text und die Tabellen wurden, soweit nicht anders ausgewiesen, von unserem Kooperationspartner „Stiftung Warentest“ erstellt. Die vollständigen Informationen sind kostenpflichtig unter test.de abzurufen.
Einige hundert Euro sparen, Stiftung Warentest
Die Preise bei den Autoversicherern sind ständig in Bewegung; nach oben und nach unten. Das zeigt die Versicherungsgesellschaft Asstel in der Finanztest-Nachprüfung der 154 Tarife von 79 Autoversicherern. Sie hat ihre Beiträge angehoben. Im großen Kfz-Versicherungsvergleich kam sie mit ihren Tarifen für vier Modellfälle auf die Spitzenposition. Damit hatte die Asstel ihre Werbelokomotive. Im Nachtest ist der Kölner Versicherer jetzt aber auf keinem Spitzenplatz mehr zu finden. Lag die Asstel im Modellfall „Junge Familie“ mit ihrem Beitrag von September noch ganz vorn, ist sie nun nicht mal mehr unter den Top Ten zu finden.
Es gibt aber auch Bewegung nach unten. Gesenkt haben ihre Preise zum 1. Januar 2010 die Internet-Versicherer Direct Line und die AdmiralDirekt. Ihre Beiträge sind im Vergleich weit besser als der Marktdurchschnitt. Das gilt sowohl für einen alleinigen Kfz-Haftpflichtschutz, als auch für Haftpflicht und Teilkasko sowie für Haftpflicht und Vollkasko, siehe Tabelle. Bis auf diese auffälligen Gesellschaften hat sich beim durchschnittlichen Beitragsniveau insgesamt nur wenig geändert. Beiträge zu erhöhen oder Leistungen abzuspecken trauten sich sonst nur Unternehmen, die schon in der Hauptuntersuchung preislich nur Durchschnitt oder schlechter waren.













5 Antworten bis jetzt ↓
1 Mork // Dez 8, 2009 at 11:59
Herzlichen Dank für das Aufzeigen des Status Quo des ehemaligen Nachrichtenmagazines!
Grüße vom Ork
2 Harry // Dez 9, 2009 at 01:00
Es ist bei Spiegel-Online sehr wohl gekennzeichnet, dass es ein Fremdtext ist. Ganz oben links steht “Finanztest” (also der Name der von der Stiftung Warentest herausgegebenen Zeitschrift) als Kennzeichnung der Themenseite. Klickt man darauf, findet man eine Reihe weiterer Finanztest-Artikel…
3 Klaus Justen // Dez 9, 2009 at 05:40
Wobei man vortrefflich streiten kann, ob das vom gewöhnlichen Leser als Quelle des Textes empfunden wird. Finanztest würde ich erst einmal als ganz gewöhnliche Rubrik einstufen – so wie Autotest.
Und es bleibt die Tatsache, dass hier unter ganz normaler redaktioneller Aufmachung der Fremdtext eines Unternehmens verwurschtet wird, dass mit diesem Text einen Zweck verfolgt: Interesse zu wecken für den Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest, der für 18 Euro bestellt werden kann.
Das hat die FAZ sauberer gelöst, wobei ich mich auch hier nur wundern kann, dass man seine redaktionellen Inhalte mit Pressetexten anderer Unternehmen auffüllt. Print (noch?) undenkbar, aber online geht alles. Glaubwürdigkeit hin oder her?
4 Stukenbrok // Dez 9, 2009 at 06:02
Naja, den Begriff “Unternehmen” finde ich bei einer Stiftung, die sich u.a. durch Bundesmittel finanziert und keine Werbung in ihren Heften hat, etwas fehl am Platze.
5 Flint // Dez 11, 2009 at 20:23
“Es ist bei Spiegel-Online sehr wohl gekennzeichnet, dass es ein Fremdtext ist. Ganz oben links steht “Finanztest” (also der Name der von der Stiftung Warentest herausgegebenen Zeitschrift) als Kennzeichnung der Themenseite. ”
Der Logik nach wäre die Themenseite “Rechtsradikalismus” von Neonazis geschrieben…um nur ein Beispiel dafür zu nennen, dass das, was oben links steht, nicht unbedingt eine Aussagekraft besitzt…
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