Opel Insignia 2.0 CDTI – VW Passat CC 2.0 TDI, Auto Zeitung
Wer sich heute einen Insignia kauft, tut das nicht, um Opel ein wenig Geld in die Kassen zu spülen. Da gibt es handfestere Gründe, zum Beispiel das Design.
Je öfter man dem Vectra-Nachfolger begegnet,
Ganz ähnlich gestrickt wie der Insignia ist der Passat CC, den VW der braven Limousine als elegante Alternative zur Seite stellt. Und wenn, wie bei den Testwagen, Zweiliter-Diesel an Bord sind, mischt sich die Freude über gefällige Formen sogar mit ökonomischer Vernunft.
desto mehr wächst die Überzeugung, dass dieser Opel stilistisch ausnehmend gut gelungen istAls Vernunftkäufe gelten echte Coupés ja
Wer auf die Rücksitze der beiden Viertürer klettert, findet das bestätigt: Beide sparen mit Kopffreiheit und fallen so gegenüber gut gemachten Mittelklasselimousinen zurück.
nicht: weniger Auto für mehr GeldMit seinen 160 PS ist der Insignia dem 140 PS starken Passat CC nicht nur auf dem Papier überlegen. 218 statt 210 km/h Spitze und die bessere Beschleunigung (0 bis 100 km/h in 9,2 statt 10,3 Sekunden) bringen ihm massenweise Punkte.
Doch der Passat, der in diesem Test mit dem 2150 Euro teuren Doppelkupplungsgetriebe (DSG) antrat, hält mit gleichförmigerer Leistungsentfaltung, besserer Drehfreude und auch mehr Laufkultur dagegen.
Schaltbarkeit und Abstufung seines DSG gefallen zudem besser als die der manuellen Opel-Box, doch die Stunde des Insignia schlägt beim Testverbrauch: 0,4 Liter weniger auf 100 km und über 1000 Kilometer Reichweite bringen ihm mit den besseren Fahrleistungen den Kapitelsieg.
Der Insignia gewinnt vier von fünf Kapiteln, nur die Fahrkomfort-Wertung geht an den Passat CC
Der Volkswagen landet daher auf dem zweiten Platz. Ein Verlierer ist er deswegen nicht, denn er verkörpert den Gedanken des Reise-Coupés mit mehr Überzeugungskraft als der Insignia. Der Opel ist die bessere, auch mal zu fünft nutzbare und nicht zuletzt billigere Limousine. Dazu sieht er noch richtig gut aus.















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