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Mietwagen im Urlaub: Überraschung inklusive

19.05.2009 | 12:55 | Ein Beitrag von Eric Schmeer | Keine Kommentare

Penibler Blick: Vor allem bei Geländewagen empfiehlt es sich, vor Anmietung genau hinzuschauen

Penibler Blick: Bei Geländewagen empfiehlt es sich, genau hinzuschauen

Beruhigend, wenn man in zwei Tagen in Urlaub fährt – und der ADAC die Ergebnisse seines Urlaubs-Mietwagentests gerade dann veröffentlich, wenn der Mietwagen schon gebucht ist. Die schlechte Nachricht: Der gewählte Anbieter liefert das miserabelste Ergebnis im Test. Die gute: Dieses Testergebnis stammt aus Griechenland, der eigene Urlaubsort in Spanien schneidet durchweg gut ab. Glück gehabt!

Das Ergebnis des Tests fällt durchwachsen aus. Immerhin 32 der insgesamt getesteten 60 Verleihstationen erhielten für den Zustand ihrer Autos, Vertragsgestaltung, Service, Freundlichkeit und Preistransparenz die Note gut, zwei weitere sogar sehr gut. Allerdings fielen auch zwölf Vermieter glatt durch, weil der Wagen schlicht nicht mehr verkehrssicher war.

“Mit dem Mietwagen in die Servicewüste”, Handelsblatt.

Die ADAC-Tester waren in Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, Kroatien, in der Türkei sowie auf Malta unterwegs. Sie mieteten inkognito bei internationalen und lokalen Stationen Fahrzeuge für einen Tagesausflug. Mittels einer einheitlichen Checkliste wurde der technische Zustand des Autos, etwa Reifen, Fahrwerk und Beleuchtung, sowie der Service, beispielsweise Versicherungsleistungen oder Vertragsgestaltung, geprüft.

    Zwölf Leihautos waren wegen erheblicher
    Mängel nicht mehr fit für den Straßenverkehr, darunter fünf von sieben Geländewagen mit Mängeln an Fahrwerk, Lenkung und Bremsen

Testsieger wurde der Autovermieter National auf Kos in Griechenland. Der Chevrolet Matiz war in tadellosem Zustand, der Service gut.Die rote Laterne des Testverlierers gebührt Europcar. Der Service der Station im griechischen Thira auf Santorin war in jeder Hinsicht “mangelhaft” der Nissan Micra in desolatem Zustand. Schon wegen massiv verformter Felgen an der Vorderachse, einer stark beschädigten Reifenflanke und einer fehlenden Mutter am rechten Hinterrad hätte er nicht mehr vermietet werden dürfen.

    Zu beanstanden war sehr häufig der
    Service. 26 Mal gab es die Note “bedenklich”,
    elf Mal sogar “mangelhaft”. Die Tester
    wurden im Akkord abgefertigt, kaum
    informiert oder unhöflich behandelt

Angaben zum Versicherungsschutz sowie zu Preisen waren oft unzureichend, die Preisspannen enorm. Fahrzeugeinweisungen waren eher die Ausnahme als die Regel, ganz zu schweigen von Nachweisen über die schadenfreie Rückgabe der Leihautos.
Schlecht bestellt war es um die Ausrüstung und Insassensicherheit. Airbags für den Beifahrer oder Sicherheitsgurte auf der Rücksitzbank waren Mangelware, in nur 14 Fahrzeugen fand sich ein Verbandkasten. 40 Prozent aller Stationen mussten zudem beim Kindersitz passen.

Mehr zum Test beim ADAC

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Preisvergleich (zum Vergrößern anklicken)

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  • Tags: Geld · Highway to Hell · Ratgeber · Recht · Reise · Verkehrssicherheit · Versicherung

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