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Kombi-Test: Mazda 6, Opel Insignia und VW Passat

10.07.2009 | 17:24 | Ein Beitrag von Eric Schmeer | Keine Kommentare

Bleibt bei Mittelklasse-Kombis Maßstab: VW Passat Variant

Bleibt bei Mittelklasse-Kombis Maßstab: VW Passat Variant

Immer noch gefragt als Familien- und Firmenwagen: Kombis der Mittelklasse. Die sehen, aktuelles Beispiel Opel Insignia, immer weniger nach Lastenträger und mehr nach Lifestyle aus, bieten aber reichlich Platz fürs Gepäck.

Im Test drei Benziner zwischen 160 und 180 PS in der Preisklasse um 30.000 Euro: Mazda 6 Sport Kombi 2.5, Opel Insignia Sports Tourer 1.6 Turbo, VW Passat Variant 1.8 TSI.

Vergleichstest Mittelklasse-Kombis, Auto Zeitung

Höchste Punktzahlen für die umfassende Sicherheitsausstattung und die beste Verarbeitungsqualität im Test machen den ersten Kapitelsieg für den VW Passat Variant perfekt.

Schon auf den ersten Metern der Komfort-Teststrecken macht der Japaner keinen Hehl aus seiner straffen Abstimmung, die besonders die Fondpassagiere zu spüren bekommen. Unebenheiten aller Art verarbeiten Opel und VW wesentlich geschmeidiger.

    In den Fahrleistungen liegen alle drei auf ähnlichem Niveau – bei unterschiedlicher Kraftentfaltung

Während der Mazda seine 170 PS aus 2,5 Liter Hubraum schöpft, bauen die deutschen Konkurrenten auf Turboaufladung. Dem Opel reichen 1,6 Liter Hubvolumen für 180 PS, während der VW 160 PS aus seinem 1,8-Liter-Direkteinspritzer holt.

Ein großer Motor muss nicht von Nachteil sein, wie der Mazda mit einem Testverbrauch von 9,9 l/100 km beweist. Da können die beiden Turbos nicht ganz mithalten: Der VW bringt es auf 10,1, der Opel auf 10,5 Liter Super pro 100 km.

Da würde sich der Insignia-Fahrer sehr über eine so knackig-präzise Schaltung wie die des Mazda freuen. Stattdessen muss der Opel-Freund mit einem zwar leichtgängigen, aber etwas schwammig geführten Schalthebel leben. Nicht nur deshalb landet der Insignia im Antriebskapitel klar hinter Passat und Mazda 6.

    Überraschend hoch fällt die Teilkasko-
    Einstufung des Sport Tourer aus, Mazda
    und VW kommen dabei günstiger weg

Mazda macht es sich und den Kunden bei der Preisdiskussion einfach: Den 170-PS-Benziner gibt es nur in den beiden nahezu komplett ausgestatteten Varianten Dynamic (im Test, 30900 Euro) und Top. Der Passat Variant ist ab 28550 Euro zu haben, die umfangreiche Aufpreisliste katapultiert den VW bei Bedarf aber schnell bis an die 40000-Euro-Marke. Die vielen Paketlösungen in der Opel-Preisliste verlangen aber nach einem ausführlichen Studium oder guter Beratung.

Am VW Passat Variant führt auch diesmal kein Weg vorbei. Der harmonische Antrieb, die ausreichende Agilität, der hohe Qualitätsstandard und eine große Funktionalität zeichnen ihn in der Summe aus.

Aber: Der neue Opel Insignia Sports Tourer folgt auf dem Fuß. Die große Fahrsicherheit, das passende Raumangebot und der gute Komfort sprechen für ihn. Sein unharmonischer Motor und Einschnitte beim Laderaumkonzept lassen ihn Punkte verlieren.

Der gut ausgestattete Mazda 6 zeigt sich als sportliche Alternative und liegt am Ende nur knapp geschlagen auf Platz drei.

Gesamtwertung
1. VW Passat Variant 1.8 TSI, 3127 Punkte*
2. Opel Insignia Sports Tourer 1.6 Turbo, 3063 Punkte
3. Mazda 6 Sport Kombi 2.5, 3027 Punkte

* von 5200 möglichen Punkten

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  • Tags: Autotest · Vergleichstest

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