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Kia Venga 1.4 CVVT: Hohes Komfort-Niveau

03.02.2010 | 14:27 | Ein Beitrag von Klaus Justen | Keine Kommentare

Langer Radstand, komfortables Fahrwerk: Kompakt-Van Kia Venga

Langer Radstand, komfortables Fahrwerk: Kompakt-Van Kia Venga

Das ist ja auch schon eine Form der Anerkennung – die Preisgestaltung von Hersteller Kia für das neue Kompaktvan-Modell Venga mit der (Aufpreis-) Politik von Mercedes zu vergleichen.

Im Autotest
Kia Venga 1.4 CVVT, Vierzylinder-Ottomotor, 90 PS, maximales Drehmoment 137 Newtonmeter, Normverbrauch 5,9 l/100 km, CO2-Ausstoß 136 g/km, Testverbrauch 7,1 l/100 km, Preis 17.375 Euro

Dieser Kia ist A-Klasse, autobild

Prima, dass die sichere Straßenlage nicht mit einer zu straffen Fahrwerkabstimmung erkauft wird. Im Gegenteil: Kleine wie grobe Unebenheiten steckt der Venga elegant weg. Leider erreicht er dieses hohe Niveau nicht bei der Lenkung. Sie arbeitet recht leichtgängig, aber zu teigig. Für die Stadt ist das okay, aber bei zügiger Fahrt über Landstraßen fehlt die Rückmeldung.

Zwar kostet der 90 PS starke Basis-Venga faire 13.990 Euro, doch der kommt auch erschreckend nackig daher. Der getestete, besser ausgestattete “Spirit” ist bereits satte 17.375 Euro teuer. Und: Für das Start-Stopp-System, das den Normverbrauch unter die wichtige Sechs-Liter-Marke drückt, verlangt Kia 300 Euro Aufpreis.

Warum wird für wichtige Öko-Technik zusätzlich abkassiert? Oder stand auch hier der Stern Pate? In der A-Klasse ließ sich Mercedes das System anfangs ebenfalls mit 300 Euro extra bezahlen. Inzwischen ist der automatische Motorabsteller (plus Öko-Reifen, Schaltempfehlung) beim Stern Serie. Kia, bitte nachmachen. Der Venga hätte es verdient.

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