Vrooooom. 1, 2, 3, 4, 5. Tempo 100.
Bitte alle wegschauen, die in Autos ein Mittel sehen, von A nach B zu kommen, und mehr nicht.
Völlig unvernünftig, diese Fahrzeugauswahl: BMW M5 Touring, Lotus Elise SC, Mercedes S 600, Morgan Roadster V6, Porsche Cayenne GT.
Unterschiedlicher könnten sie auch nicht sein. Nacktes Blech im Innenraum, ein Roadster aus längst entschwunden scheinenden Zeiten britischer Automobilseligkeit, der “riecht wie ein lange nicht mehr gelüftetes Landschloss”, ein braves Familienauto mit 507 PS, das gar nicht so brav ist, die große Luxuslimousine mit zwölf Zylindern, ein hochbeiniger Pseudo-Geländewagen, der seine zweieinhalb Tonnen mit 550 PS anschiebt.
Die Redaktion von sport auto hat sich einen automobilen Jugendtraum erfüllt. Fünf Autos zum Tracktest versammelt, die in weniger als fünf Sekunden von null auf hundert beschleunigen, und über die Geschichte geschrieben: “Ungleiches Auto-Quintett der Unter-Fünf-Sekunden-Fraktion”
Und wo fing die Liebe meist an? Beim Auto-Quartett: Beschleunigung? 4,9 – her mit den Karten. Das Schöne an dieser Zahl: Selbst automobile Analphabeten wissen, dass alles unter zehn irgendwie schnell ist. Ja, unter fünf sogar legendär. Was für ein Schub! In diesen weniger als fünf Sekunden katapultieren sich Gefährte in unsere Herzen.
Nö, das ist alles überhaupt nicht vernünftig, und zeitgemäß erst gar nicht. Aber irgendwie muss man der Midlife-Krise doch Herr werden.














0 Antworten bis jetzt ↓
Kommentar schreiben