Juristischer Stress zwischen dem US-VEBAutobauer General Motors und BMW. Weil die Bayern einen umfangreichen Entwicklungs- und Produktionsauftrag mit GM Powertrain kündigten, wollen die Amerikaner jetzt Schadensersatz, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Das Blatt zitiert BMW mit der Aussage, das GM-Automatikgetriebe sei “nicht mehr wettbewerbsfähig” gewesen. Der Lieferauftrag ging inzwischen an ZF nach Friedrichshafen.
Schadenersatzklage gegen BMW in Milliardenhöhe, Wirtschaftswoche
Aufgrund der langjährigen Lieferbeziehungen hatte BMW der GM-Tochter im Mai 2004 den Auftrag zu Entwicklung und Bau einer Sechsgang-Automatik für Mittelklasseautos, den Geländewagen X3 und ein neues Auto der unteren Kompaktklasse erteilt. Vereinbart wurde die Lieferung von jährlich wenigstens 200.000 Einheiten des Typs 6L45 aus dem Werk Straßburg – zum Stückpreis zwischen 1260 Euro (zum Produktionsstart) und 1150 Euro (zum Ende der Produktion 2015). Über die gesamte Vertragslaufzeit und samt Entwicklungskosten von 19 Millionen Euro hatte der Vertrag für GM einen Wert von über einer Milliarde Euro.













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