Schreibt Guido Reinking, Chefredakteur des Branchenblatts Automobilwoche, in einem Kommentar auf spiegel online mit dem Titel “Warum Elektroautos nicht gefördert werden sollten”.
Einige Zitate aus dem lesenswerten Kommentar:
Wichtiger ist jedoch die Frage, welchen umweltpolitischen Zweck man eigentlich mit dem Elektroauto verfolgt. So hat Greenpeace errechnet, dass jeder der 50 Elektro-Mini, die in Berlin getestet werden, wegen der Kohlekraftwerke des Stromlieferanten Vattenfall 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Das sind fast 30 Prozent mehr als der Mini Cooper D. In Kalifornien, wo bald 500 E-Mini ihre Runden drehen und der Strom häufig aus überalterten Öl-Kraftwerken kommt, dürfte der CO2-Wert noch schlechter ausfallen.
Die fiskalische Förderung von bestimmten Technologie birgt immer Risiken
Ein paar Beispiele aus dem Absurditäten-Kabinett staatlicher Umweltförderung: In den USA bekommen Käufer von Hybrid-Autos einen Steuerbonus und dürfen auf Autobahnen eine für Autos mit mehreren Insassen reservierte Fahrspur benutzen. Mit der Folge, dass man in Los Angeles schwere Lexus-Hybride mit Vollgas auf dieser Fahrspur entlang rasen sieht.In solchen Fahrzuständen verbraucht ein Hybrid aber mehr Kraftstoff als ein herkömmliches Auto.
In New York schreibt ein Gesetz vor, dass Taxifahrer nur noch Hybrid-Autos nutzen dürfen. Die fahren damit aber nur im reinen Verbrennungs-Modus, um die teuren Batterien zu schonen, schleppen also 100 Kilogramm nutzlosen Ballast mit sich herum und verbrauchen entsprechend mehr Benzin.
* BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer und Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe














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