<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AUTOTESTS online &#187; Geld</title>
	<atom:link href="http://www.autotestsonline.de/category/ratgeber/geld/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.autotestsonline.de</link>
	<description>Die Seite für alle, die gern Auto fahren</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2010 14:03:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Bu&#223;geld in den USA: Bezahlen fast unm&#246;glich</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-in-den-usa-bezahlen-fast-unmoeglich/2010/03/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-in-den-usa-bezahlen-fast-unmoeglich/2010/03/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Konsulat]]></category>
		<category><![CDATA[Temposünder]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11912</guid>
		<description><![CDATA[Willkommen im 21. Jahrhundert mit seinen modernen Zahlungssystemen. Was passieren kann, wenn man in den USA geblitzt wird und das f&#228;llige Bu&#223;geld von Deutschland aus bezahlen will, erz&#228;hlt diese fast unendliche und kaum zu glaubende Geschichte eines rheinischen Gesch&#228;ftsmanns im Express. Nach Einschalten amerikanischer und deutscher Konsulate gab es schlie&#223;lich ein Happy-End – dank eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im 21. Jahrhundert mit seinen modernen Zahlungssystemen. Was passieren kann, wenn man in den USA geblitzt wird und das f&#228;llige Bu&#223;geld von Deutschland aus bezahlen will, erz&#228;hlt diese fast unendliche und kaum zu glaubende Geschichte eines rheinischen Gesch&#228;ftsmanns im <em>Express</em>. Nach Einschalten amerikanischer und deutscher Konsulate gab es schlie&#223;lich ein Happy-End – dank eines pragmatischen US-Richters.<span id="more-11912"></span></p>
<p><a href="http://www.express.de/regional/duesseldorf/staatsakt-um-ein-usa-knoellchen/-/2858/1209934/-/index.html"><strong>Staatsakt um ein USA-Kn&#246;llchen,</strong></a> <em>Express</em></p>
<blockquote><p>Wenigstens hatte man dort die rettende Idee. Man &#252;berredete Richter Muller aus Queensbury, das Bu&#223;geld pers&#246;nlich als Privatperson anzunehmen. Ulrich Giesen: „Das muss man sich mal vorstellen: Der Herr Richter musste pers&#246;nlich zur n&#228;chsten Bank stapfen, sich ausweisen und das Geld entgegennehmen, um es in die Gerichtskasse einzuzahlen. Mittlerweile habe auch ich meine Zweifel, ob die Amerikaner jemals auf dem Mond gelandet sind.“</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-in-den-usa-bezahlen-fast-unmoeglich/2010/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Promille-Unfall: Geld zur&#252;ck an die Krankenkasse</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/promille-unfall-geld-zurueck-an-die-krankenkasse/2010/03/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/promille-unfall-geld-zurueck-an-die-krankenkasse/2010/03/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11892</guid>
		<description><![CDATA[Wer betrunken Auto f&#228;hrt und einen Unfall baut, bekommt nicht nur &#196;rger mit Justiz und Autoversicherung, sondern muss sich auf R&#252;ckzahlungsforderungen seiner Krankenkasse einstellen. Diese Erfahrung musste ein Autofahrer machen, bei dem sich Tagegeld, Krankenhaus- und Arztkosten nach einem Unfall auf  insgesamt 10.000 Euro summierten. Die Krankenkasse forderte 2000 Euro zur&#252;ck – und erhielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer betrunken Auto f&#228;hrt und einen Unfall baut, bekommt nicht nur &#196;rger mit Justiz und Autoversicherung, sondern muss sich auf R&#252;ckzahlungsforderungen seiner Krankenkasse einstellen. Diese Erfahrung musste ein Autofahrer machen, bei dem sich Tagegeld, Krankenhaus- und Arztkosten nach einem Unfall auf  insgesamt 10.000 Euro summierten. Die Krankenkasse forderte 2000 Euro zur&#252;ck – und erhielt vor dem Sozialgericht Recht.<span id="more-11892"></span></p>
<p>Sozialgericht Dessau-Ro&#223;lau; Urteil vom 24.2.2010, Aktenzeichen: S 4 KR 38/08</p>
<p>via <a href="http://www.kostenlose-urteile.de/Krankenkasse-kann-vom-Versicherungsmitglied-Kostenbeteiligung-bei-Unfall-nach-Trunkenheitsfahrt-fordern.news9313.htm"><strong>kostenlose-urteile.de</strong></a></p>
<blockquote><p>Im zugrunde liegenden Fall war der Versicherte volltrunken und mit Canabisr&#252;ckst&#228;nden im Blut mit dem Auto verungl&#252;ckt. Die Behandlungskosten und das gezahlte Krankengeld beliefen sich auf 10.000,- €. Er wurde rechtskr&#228;ftig wegen vors&#228;tzlicher Stra&#223;enverkehrsgef&#228;hrdung verurteilt. Die Krankenkasse forderte daraufhin 20% der Kosten sowie einen Teil des Krankengelds zur&#252;ck.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/promille-unfall-geld-zurueck-an-die-krankenkasse/2010/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Teures Privatauto? Keine Dienstwagensteuer</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/teures-privatauto-keine-dienstwagensteuer/2010/03/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/teures-privatauto-keine-dienstwagensteuer/2010/03/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstwagensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
		<category><![CDATA[geldwerter Vorteil]]></category>
		<category><![CDATA[Privatnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11833</guid>
		<description><![CDATA[Ein teurer Dienstwagen f&#252;r den Firmenchef? Da reibt sich der Sachbearbeiter beim Finanzamt schon die H&#228;nde beim Bearbeiten der Steuererkl&#228;rung. Denn selbstverst&#228;ndlich unterstellt er, dass dieser Wagen nicht nur gesch&#228;ftlich, sondern auch privat genutzt wird. Und dann ist Dienstwagensteuer f&#228;llig, und nicht zu knapp. Aber nicht in jedem Fall.
Zumindest das Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (Aktenzeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein teurer Dienstwagen f&#252;r den Firmenchef? Da reibt sich der Sachbearbeiter beim Finanzamt schon die H&#228;nde beim Bearbeiten der Steuererkl&#228;rung. Denn selbstverst&#228;ndlich unterstellt er, dass dieser Wagen nicht nur gesch&#228;ftlich, sondern auch privat genutzt wird. Und dann ist Dienstwagensteuer f&#228;llig, und nicht zu knapp. Aber nicht in jedem Fall.<span id="more-11833"></span></p>
<p>Zumindest das Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (Aktenzeichen 2 K 442/02) ist der Meinung, dass eine private Nutzung nicht unterstellt werden kann, wenn der Steuerpflichtige zwei gleichwertige Privatfahrzeuge unterh&#228;lt, wie das <a href="http://aktuell.szary.de/privatnutzung-dienstwagen-gleichwertiges-privatfahrzeug-780">Szary Blog</a> berichtet. Als Dienstwagen war ein Porsche 911 im Einsatz, privat wurden ein Porsche 928 und ein gro&#223;er Volvo genutzt.</p>
<p>via<a href="http://aktuell.szary.de/privatnutzung-dienstwagen-gleichwertiges-privatfahrzeug-780/"><strong> Szary Blog</strong></a></p>
<blockquote><p>Das Finanzgericht urteilte, in dieser Konstellation “w&#228;re das Halten der beiden (etwa vergleichbaren) privaten Fahrzeuge wirtschaftlich v&#246;llig unvern&#252;nftig”, wenn die Eheleute stattdessen das betriebliche Fahrzeug f&#252;r private Zwecke genutzt h&#228;tten.</p>
<p>Ob es bei der Entscheidung bleibt, muss abgewartet werden. Die Finanzbeh&#246;rde hat Revision eingelegt (Az. des BFH: VIII R 42/09).
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/teures-privatauto-keine-dienstwagensteuer/2010/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Risiko durch Gebrauchtwagen-Formularvertrag</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/kein-risiko-durch-gebrauchtwagen-formularvertrag/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/kein-risiko-durch-gebrauchtwagen-formularvertrag/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchtwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Formularvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchtwagenkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Gewährleistungsausschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Sachmängelhaftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11697</guid>
		<description><![CDATA[eim Kauf des Gebrauchtwagens auf Nummer sicher gegangen, einen Formularvertrag von Automobilclub oder Versicherung genommen – und hinterher doch der Dumme, weil vorgedruckte Klauseln rechtlich nicht haltbar waren? Diese Sorgen m&#252;ssen Privatverk&#228;ufer nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht mehr haben. Haben sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer zuvor darauf geeinigt, welchen Formularvertrag sie nehmen, k&#246;nnen Fehler in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_8731" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/gebrauchtwagen_kauf.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/gebrauchtwagen_kauf.jpg" alt="Gebrauchtwagenkauf: Fehler im Formularvertrag nicht allein Verk&#228;ufer-Problem" title="gebrauchtwagen_kauf" width="496" height="213" class="size-full wp-image-8731" /></a><p class="wp-caption-text">Gebrauchtwagenkauf: Fehler im Formularvertrag nicht allein Verk&#228;ufer-Problem</p></div>Beim Kauf des Gebrauchtwagens auf Nummer sicher gegangen, einen Formularvertrag von Automobilclub oder Versicherung genommen – und hinterher doch der Dumme, weil vorgedruckte Klauseln rechtlich nicht haltbar waren? Diese Sorgen m&#252;ssen Privatverk&#228;ufer nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht mehr haben. Haben sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer zuvor darauf geeinigt, welchen Formularvertrag sie nehmen, k&#246;nnen Fehler in diesem Vertrag hinterher nicht mehr das Problem von einer der beiden Vertragsparteien allein sein, so die Karlsruher Richter.<span id="more-11697"></span></p>
<p>In dem Fall, in dem es um den Kauf eines gebrauchten Volvo ging, hatte der K&#228;ufer moniert, eine der im Formularvertrag verwendeten Klauseln versto&#223;e gegen geltendes Recht. Damit sei der vereinbarte Gew&#228;hrleistungsausschluss hinf&#228;llig und der Verk&#228;ufer m&#252;sse f&#252;r M&#228;ngel finanziell geradestehen. </p>
<p>Dem schoben die BGH-Richter, ebenso wie die beiden Vorinstanzen, einen Riegel vor. Wenn sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer vorab auf einen Vertrag einigten, gingen ung&#252;nstige Vertragsklauseln nicht zu zu Lasten des Verk&#228;ufers. </p>
<p>BGH, Urteil vom 17. Februar 2010, Aktenzeichen VIII ZR 67/09<br />
Amtsgericht D&#252;sseldorf, Urteil vom 19. August 2008, Aktenzeichen 28 C 15536/07<br />
Landgericht D&#252;sseldorf, Urteil vom 6. Februar 2009, Aktenzeichen 22 S 321/08</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,678528,00.html"><strong>Mustervertr&#228;ge beim Autokauf grunds&#228;tzlich g&#252;ltig,</strong></a><em> spiegel online</em></p>
<blockquote><p>Juristische Laien k&#246;nnen beim Autokauf auf Mustervertr&#228;ge setzen, wie sie beispielsweise vom ADAC oder Versicherungen im Internet zum Download angeboten werden. Das gilt selbst dann, wenn das Formular eine Klausel beinhaltet, die juristisch nicht mehr korrekt ist. Haben sich die Parteien auf ein Vertragsmuster geeinigt, kann im Nachhinein nicht einer allein das Risiko tragen, urteilten die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) am Mittwoch.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.kfz-betrieb.vogel.de/recht/articles/250998/"><strong>BGH zur Nutzung von Vertragsvordrucken,</strong></a><em> kfz-betrieb</em></p>
<blockquote><p>Im verhandelten Fall hatte die beklagte Partei im Mai 2007 als Privatperson einen gebrauchten Volvo zum Preis von 4.600 Euro an den Kl&#228;ger verkauft. Die Beklagte hatte das Fahrzeug selbst zwei Jahre zuvor von einem Gebrauchtwagenh&#228;ndler erworben. </p>
<p>Als Vertragsformular wurde ein Vordruck einer Versicherung verwendet, der als „Kaufvertrag Gebrauchtwagen &#8211; nur f&#252;r den Verkauf zwischen Privatpersonen“ gekennzeichnet ist. Die Parteien hatten zuvor telefonisch dar&#252;ber gesprochen, wer ein Vertragsformular mitbringen solle, und sich auf das der Beklagten bereits vorliegende Vertragsformular der Versicherung geeinigt.</p>
<p>Dieses Formular enth&#228;lt folgende Klausel: „Der K&#228;ufer hat das Fahrzeug &#252;berpr&#252;ft und Probe gefahren. Die Rechte des K&#228;ufers bei M&#228;ngeln sind ausgeschlossen, es sei denn, der Verk&#228;ufer hat einen Mangel arglistig verschwiegen und/oder der Verk&#228;ufer hat eine Garantie f&#252;r die Beschaffenheit des Vertragsgegenstandes abgegeben, die den Mangel betrifft“.</p>
<p>Das Stellen vorformulierter Vertragsbedingungen k&#246;nnte der einseitigen Ausnutzung der Vertragsgestaltungsfreiheit einer Vertragspartei gleichkommen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Einbeziehung der Vertragsbedingungen sich als das Ergebnis einer freien Entscheidung der anderen Vertragspartei darstellt. Dazu ist erforderlich, dass diese in der Auswahl der in Betracht kommenden Vertragstexte frei ist und Gelegenheit erh&#228;lt, alternativ eigene Textvorschl&#228;ge mit der effektiven M&#246;glichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlungen einzubringen.</p></blockquote>
<p>via <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=pm&#038;pm_nummer=0036/10">BGH-Pressemitteilung</a></strong></p>
<blockquote><p>Der Bundesgerichtshof hat heute &#252;ber die Frage entschieden, ob die Vorschriften &#252;ber Allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen (§§ 305 ff. BGB) im Falle eines Kaufs unter Privatleuten anwendbar sind, wenn dem Gesch&#228;ft ein Vertragsformular zugrunde gelegt wird, das der einen Vertragspartei vorliegt, aber von Dritten stammt (hier von einer Versicherung als Serviceleistung angeboten wurde). Die Anwendbarkeit der Vorschriften wurde in dem entschiedenen Fall verneint.</p>
<p>Die Beklagte verkaufte im Mai 2007 als Privatperson einen gebrauchten Volvo zum Preis von 4.600 € an den Kl&#228;ger. Die Beklagte hatte das Fahrzeug selbst zwei Jahre zuvor von einem Gebrauchtwagenh&#228;ndler erworben. Als Vertragsformular wurde ein Vordruck einer Versicherung verwendet, der als &#8220;Kaufvertrag Gebrauchtwagen &#8211; nur f&#252;r den Verkauf zwischen Privatpersonen&#8221; gekennzeichnet ist. Die Parteien hatten zuvor telefonisch dar&#252;ber gesprochen, wer ein Vertragsformular mitbringen solle, und sich auf das der Beklagten bereits vorliegende Vertragsformular der Versicherung geeinigt. Dieses Formular enth&#228;lt folgende Klausel:</p>
<p>&#8220;Der K&#228;ufer hat das Fahrzeug &#252;berpr&#252;ft und Probe gefahren. Die Rechte des K&#228;ufers bei M&#228;ngeln sind ausgeschlossen, es sei denn, der Verk&#228;ufer hat einen Mangel arglistig verschwiegen und/oder der Verk&#228;ufer hat eine Garantie f&#252;r die Beschaffenheit des Vertragsgegenstandes abgegeben, die den Mangel betrifft&#8221;.</p>
<p>Mit der Behauptung, das Fahrzeug habe vor &#220;bergabe an ihn einen erheblichen Unfallschaden gehabt, hat der K&#228;ufer eine Minderung des von ihm gezahlten Kaufpreises um 1.000 € geltend gemacht und Klage erhoben. In den ersten beiden Instanzen ist die Klage abgewiesen worden.</p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision des Kl&#228;gers hatte keinen Erfolg. Der unter anderem f&#252;r das Kaufrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Verk&#228;uferin die Gew&#228;hrleistung f&#252;r M&#228;ngel des verkauften Fahrzeugs wirksam ausgeschlossen hat. Zwar h&#228;tte der uneingeschr&#228;nkte Gew&#228;hrleistungsausschluss einer Pr&#252;fung am Ma&#223;stab des § 309 Nr. 7 BGB* nicht standgehalten, wenn es sich um eine Allgemeine Gesch&#228;ftsbedingung gehandelt h&#228;tte. Das ist aber nicht der Fall, weil die Vertragsbedingung nicht im Sinne des § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB* von der Verk&#228;uferin gestellt worden ist.</p>
<p>In einem Stellen vorformulierter Vertragsbedingungen kommt die einseitige Ausnutzung der Vertragsgestaltungsfreiheit einer Vertragspartei zum Ausdruck. Daran fehlt es, wenn die Einbeziehung der Vertragsbedingungen sich als das Ergebnis einer freien Entscheidung der anderen Vertragspartei darstellt. Dazu ist erforderlich, dass diese in der Auswahl der in Betracht kommenden Vertragstexte frei ist und Gelegenheit erh&#228;lt, alternativ eigene Textvorschl&#228;ge mit der effektiven M&#246;glichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlungen einzubringen. Diese Freiheit hat im entschiedenen Fall f&#252;r den K&#228;ufer bestanden, weil die Parteien sich auf ein Vertragsformular geeinigt hatten und der K&#228;ufer damit nach den Feststellungen des Landgerichts die M&#246;glichkeit hatte, dem Vertragsschluss ein Vertragsformular eigener Wahl zugrunde zu legen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/kein-risiko-durch-gebrauchtwagen-formularvertrag/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auto darf nicht gepf&#228;ndet werden</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/auto-darf-nicht-gepfaendet-werden/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/auto-darf-nicht-gepfaendet-werden/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsvollzieher]]></category>
		<category><![CDATA[Gläubiger]]></category>
		<category><![CDATA[Pfändung]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldner]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11711</guid>
		<description><![CDATA[Wenn das Auto f&#252;r den t&#228;glichen Weg zur Arbeit unverzichtbar ist, darf es nicht gepf&#228;ndet werden. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem heute ver&#246;ffentlichten Beschluss unterstrichen. Damit muss ein Gl&#228;ubiger auf einem anderen Weg versuchen, rund 2500 Euro Schulden einzutreiben. Die Pf&#228;ndung des vom Mann der Schuldnerin f&#252;r den Arbeitsweg genutzten Autos w&#252;rde die wirtschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Pfandsiegel.jpg" height="149" width="200" alt="pfandsiegel" title="pfandsiegel" style="float:right">Wenn das Auto f&#252;r den t&#228;glichen Weg zur Arbeit unverzichtbar ist, darf es nicht gepf&#228;ndet werden. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem heute ver&#246;ffentlichten Beschluss unterstrichen. Damit muss ein Gl&#228;ubiger auf einem anderen Weg versuchen, rund 2500 Euro Schulden einzutreiben. Die Pf&#228;ndung des vom Mann der Schuldnerin f&#252;r den Arbeitsweg genutzten Autos w&#252;rde die wirtschaftliche Existenz der Familie gef&#228;hrden, so der BGH. Anders w&#228;re die Entscheidung allerdings ausgefallen, w&#252;rde die Familie nicht in einem kleinen Dorf mit schlechter Verkehrsanbindung wohnen, sondern in einem Ort mit gut ausgebauten &#246;ffentlichten Verkehrsmitteln.<span id="more-11711"></span></p>
<p>BGH, Beschluss vom 28. Januar 2010, Aktenzeichen  VII ZB 16/09<br />
AG Nordhausen, Beschluss vom 26. November 2008, Aktenzeichen  2 M 1320/08<br />
LG M&#252;hlhausen,  Beschluss vom 28. Januar 2009, Aktenzeichen 2 T 286/08</p>
<p>via <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0041/10"><strong>Pressemitteilung BGH</strong> </a></p>
<blockquote><p>Die Gl&#228;ubigerin betreibt wegen einer Forderung von 2.459,79 € die Zwangsvollstreckung gegen die Schuldnerin. Diese ist erwerbsunf&#228;hig und bezieht nur eine kleine Rente. Sie lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in einem Dorf. Der Ehemann ist in der Kreisstadt besch&#228;ftigt. F&#252;r die Fahrten zur Arbeitsstelle und zur&#252;ck benutzt er einen PKW, der auf die Schuldnerin zugelassen ist. Die Gl&#228;ubigerin hat die Gerichtsvollzieherin beauftragt, diesen PKW zu pf&#228;nden. Das hat die Gerichtsvollzieherin abgelehnt. Das Amtsgericht hat die Erinnerung der Gl&#228;ubigerin zur&#252;ckgewiesen; ihre sofortige Beschwerde ist ohne Erfolg geblieben.</p>
<p>Die dagegen gerichtete, vom Beschwerdegericht zugelassene Rechtsbeschwerde hatte keinen Erfolg. Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass gem&#228;&#223; § 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO * auch die Gegenst&#228;nde unpf&#228;ndbar sind, die der Ehegatte des Schuldners f&#252;r die Fortsetzung einer Erwerbst&#228;tigkeit ben&#246;tigt. </p>
<p>Zur Begr&#252;ndung hat er unter anderem ausgef&#252;hrt: Die Vorschrift sch&#252;tze auch den Unterhalt der Familie. Durch eine Pf&#228;ndung dieser Gegenst&#228;nde w&#228;re die wirtschaftliche Existenz der Familie in gleicher Weise gef&#228;hrdet wie durch Pf&#228;ndung beim erwerbst&#228;tigen Schuldner. </p>
<p>Welcher Ehegatte den zu pf&#228;ndenden Gegenstand f&#252;r seine Erwerbst&#228;tigkeit ben&#246;tige, k&#246;nne im Rahmen des § 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO* daher nicht entscheidend sein. Zur Fortsetzung der Erwerbst&#228;tigkeit erforderliche Gegenst&#228;nde k&#246;nnten auch Kraftfahrzeuge sein, die ein Arbeitnehmer f&#252;r die t&#228;glichen Fahrten von seiner Wohnung zu seinem Arbeitsplatz und zur&#252;ck ben&#246;tige. </p>
<p>Das Kraftfahrzeug sei f&#252;r die Bef&#246;rderung allerdings nicht erforderlich, wenn der Arbeitnehmer in zumutbarer Weise &#246;ffentliche Verkehrsmittel benutzen k&#246;nne. Das sei hier nach den rechtsfehlerfreien Feststellungen des Beschwerdegerichts wegen der ung&#252;nstigen Verkehrsanbindung im l&#228;ndlich gepr&#228;gten Gebiet nicht der Fall.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/auto-darf-nicht-gepfaendet-werden/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Autokauf: H&#228;ndler muss die bestellte Farbe liefern</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/autokauf-haendler-muss-die-bestellte-farbe-liefern/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/autokauf-haendler-muss-die-bestellte-farbe-liefern/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Autohändler]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Corvette]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Sachmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Wagenfarbe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11693</guid>
		<description><![CDATA[in Urteil, dass nicht nur Frauen freuen wird (die ja angeblich beim Autokauf in allererster Linie nur die Farbe des Autos als entscheidendes Kriterium heranziehen). Ganz klare Ansage des Bundesgerichtshofs: &#8220;Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.&#8221; Liefert der H&#228;ndler einen Wagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_10912" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/autofarben_kleinwagen.jpg" alt="Die bestellte Farbe muss geliefert werden: Egal, ob Kleinwagen oder Corvette" title="autofarben_kleinwagen" width="496" height="178" class="size-full wp-image-10912" /><p class="wp-caption-text">Die bestellte Farbe muss geliefert werden: Egal, ob Kleinwagen oder Corvette</p></div>Ein Urteil, dass nicht nur Frauen freuen wird (die ja angeblich beim Autokauf in allererster Linie nur die Farbe des Autos als entscheidendes Kriterium heranziehen). Ganz klare Ansage des Bundesgerichtshofs: &#8220;Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.&#8221; Liefert der H&#228;ndler einen Wagen mit einer anderen Farbe als der bestellten, handelt es sich folglich um einen Sachmangel.<span id="more-11693"></span></p>
<p>Damit greift dann aber das komplette Instrumentarium der Sachm&#228;ngelhaftung: Der K&#228;ufer kann vom H&#228;ndler verlangen, dass er diesen Sachmangel abstellt, was bei einer falschen Lackierung schwer fallen d&#252;rfte – der H&#228;ndler m&#252;sste also f&#252;r eine Ersatzlieferung sorgen oder aber der Kauf platzt und der K&#228;ufer kann das Fahrzeug zur&#252;ckgeben.</p>
<p>Verhandelt und jetzt vom BGH entschieden wurde &#252;brigens ein Autokauf aus dem Jahr 2005 – und in den ersten beiden Instanzen hatte jeweils der H&#228;ndler gesiegt. Ganz zu Ende ist der Prozessmarathon damit allerdings noch nicht, denn das Oberlandesgericht Stuttgart muss jetzt nochmals ran, weil die Richter kl&#228;ren m&#252;ssen, ob sich H&#228;ndler und K&#228;ufer zwischenzeitlich nicht doch darauf geeinigt hatten, eine schwarze statt der bestellten Corvette in Le Mans Blue Metallic zu liefern. </p>
<p>BGH, Urteil vom 17. Februar 2010, Aktenzeichen VIII ZR 70/07<br />
Landgericht Ellwangen, Urteil vom 15. September 2006, Aktenzeichen 3 O 579/05<br />
OLG Stuttgart,  Urteil vom 5. M&#228;rz 2007, Aktenzeichen 5 U 173/06</p>
<p>via <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0039/10"><strong>Pressemitteilung BGH </strong></a></p>
<blockquote><p>Der Beklagte kaufte im M&#228;rz 2005 bei einem in Florida/USA ans&#228;ssigen Unternehmen einen Pkw Chevrolet Corvette zu einem Preis von rund 55.000 US-Dollar. Das von der Verk&#228;uferin anschlie&#223;end zur Lieferung angebotene Fahrzeug weist nicht, wie im Vertrag angegeben, eine Lackierung in &#8220;Le Mans Blue Metallic&#8221; auf, sondern ist schwarz. Der Beklagte verweigert die Annahme des Fahrzeugs und die Zahlung des Kaufpreises mit der Begr&#252;ndung, die Verk&#228;uferin habe den Vertrag nicht ordnungsgem&#228;&#223; erf&#252;llt. Die Kl&#228;gerin verlangt aus abgetretenem Recht der Verk&#228;uferin Zahlung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Lieferung des Fahrzeugs. Der K&#228;ufer ist in den ersten beiden Instanzen verurteilt worden. Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung dabei im Wesentlichen darauf gest&#252;tzt, dass ein Zur&#252;ckweisungsrecht des K&#228;ufers noch vor Lieferung nur dann bestehe, wenn er ein R&#252;cktrittsrecht nach § 323 BGB* habe. Dies sei aber gem&#228;&#223; § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB* ausgeschlossen, weil die Lieferung einer schwarzen statt einer blauen Corvette keine erhebliche Pflichtverletzung darstelle.</p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision des K&#228;ufers hatte Erfolg. Der unter anderem f&#252;r das Kaufrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Lieferung eines Kraftfahrzeugs in einer anderen als der bestellten Farbe im Regelfall einen erheblichen Sachmangel und damit auch eine erhebliche Pflichtverletzung gem&#228;&#223; § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB* darstellt, und zwar auch dann, wenn vom K&#228;ufer zun&#228;chst auch eine andere Fahrzeugfarbe in Betracht gezogen wurde. Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.</p>
<p>Die Sache ist an das Berufungsgericht zur&#252;ckverwiesen worden, weil aufgrund weiterer Umst&#228;nde des Falles noch zu kl&#228;ren ist, ob die Kaufvertragsparteien sich nachtr&#228;glich auf die Lieferung einer schwarzen Corvette geeinigt haben.</p>
<p>* § 323 BGB: R&#252;cktritt wegen nicht oder nicht vertragsgem&#228;&#223; erbrachter Leistung</p>
<p>Erbringt bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine f&#228;llige Leistung nicht oder nicht vertragsgem&#228;&#223;, so kann der Gl&#228;ubiger, wenn er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherf&#252;llung bestimmt hat, vom Vertrag zur&#252;cktreten.</p>
<p>(5) … 2Hat der Schuldner die Leistung nicht vertragsgem&#228;&#223; bewirkt, so kann der Gl&#228;ubiger vom Vertrag nicht zur&#252;cktreten, wenn die Pflichtverletzung unerheblich ist.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/autokauf-haendler-muss-die-bestellte-farbe-liefern/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu teure Unfallreparatur? Versicherung muss zahlen</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/zu-teure-unfallreparatur-versicherung-muss-zahlen/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/zu-teure-unfallreparatur-versicherung-muss-zahlen/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[130-Prozent-Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachter]]></category>
		<category><![CDATA[Totalschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11523</guid>
		<description><![CDATA[ech f&#252;r die Versicherung, wenn sich der Gutachter nach einem Verkehrsunfall irrt und damit den Weg f&#252;r eine teure Reparatur freigibt, obwohl die Reparaturkosten so hoch sind, dass es f&#252;r die Versicherung g&#252;nstiger gewesen w&#228;re, einen Totalschaden abzurechnen.
Klingt ein wenig kompliziert, hat aber folgenden Hintergrund: Nach einem Verkehrsunfall soll so verfahren werden, dass eine wirtschaftlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/unfallgutachten.jpg" alt="Unfallgutachter bei der Arbeit: Irrt er sich, tr&#228;gt die Versicherung das Risiko" title="unfallgutachten" width="496" height="278" class="size-full wp-image-11546" /><p class="wp-caption-text">Unfallgutachter bei der Arbeit: Irrt er sich, tr&#228;gt die Versicherung das Risiko</p></div>Pech f&#252;r die Versicherung, wenn sich der Gutachter nach einem Verkehrsunfall irrt und damit den Weg f&#252;r eine teure Reparatur freigibt, obwohl die Reparaturkosten so hoch sind, dass es f&#252;r die Versicherung g&#252;nstiger gewesen w&#228;re, einen Totalschaden abzurechnen.<span id="more-11523"></span></p>
<p>Klingt ein wenig kompliziert, hat aber folgenden Hintergrund: Nach einem Verkehrsunfall soll so verfahren werden, dass eine wirtschaftlich vern&#252;nftige L&#246;sung gefunden wird. Das hei&#223;t: Ein Auto darf nicht auf Teufel komm raus repariert werden, nur weil das Herz seines Besitzers daran h&#228;ngt. Liegen die Reparaturkosten bei 130 Prozent oder mehr des aktuellen Wiederbeschaffungswerts (gleichwertiges Fahrzeug auf dem Gebrauchtwagenmarkt), dann muss die Versicherung die Reparaturkosten nicht &#252;bernehmen, sondern kann auf Totalschaden-Basis abrechnen.</p>
<p>Beispiel: Das besch&#228;digte Fahrzeug hatte einen Wert von 10.000 Euro, die Instandsetzungskosten liegen aber nach Gutachten bei 15.000 Euro. Dann greift die 130-Prozent-Regelung, die Versicherung des Sch&#228;digers &#252;berweist 10.000 Euro minus dem Schrottwert des Fahrzeugs, so dass dem gesch&#228;digten Autofahrer am Ende (nach dem Verkauf des Wracks) 10.000 Euro bleiben, sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen neuen fahrbaren Untersatz zu besorgen.</p>
<p>Was aber, wenn sich der Gutachter irrt und im Rahmen der Schadensbegutachtung ein teures Bauteil &#252;bersieht, das ebenfalls Schaden genommen hat – und so die Reparatur erheblich teurer und die 130-Prozent-Grenze weit &#252;berschritten wird? Kann dann die Versicherung die Zahlung verweigern?</p>
<p>Kann sie nicht, hat zumindest das Landgericht T&#252;bingen entschieden (Aktenzeichen 7 O 503/08) in einem Fall, bei dem die Reparaturkosten mit rund 23.000 Euro erheblich &#252;ber dem Wiederbeschaffungswert von 13.000 Euro lagen.</p>
<p><a href="http://www.kfz-betrieb.vogel.de/index.cfm?pid=8584&amp;pk=249017&amp;nl=1&amp;cmp=nl-147--050210"><strong>Prognoserisiko gilt auch bei wesentlich teureren Reparaturen,</strong></a> <em>kfz-betrieb</em></p>
<blockquote><p>Der Gesch&#228;digte hatte nach &#220;berzeugung des Gerichts vor Erteilung des Reparaturauftrags ein Sachverst&#228;ndigengutachten in Auftrag gegeben. Weil durch den Gutachter ein verdeckter Schaden zun&#228;chst &#252;bersehen wurde, kam dieser im Gutachten zu Reparaturkosten, die noch im Rahmen der 130-Prozent-Grenze lagen. Erst nach einer Demontage im Rahmen der Reparatur wurde erkennbar, dass die tats&#228;chlichen Reparaturkosten weit h&#246;her liegen w&#252;rden.</p>
<p>Das Gericht legte Wert auf den Nachweis, dass die Reparatur erst nach Kenntnis des Gutachtenergebnisses und aufgrund dieses Gutachtens in Auftrag gegeben wurde. Au&#223;erdem sei Voraussetzung der &#220;bernahme der vollen Reparaturkosten, dass die Fehlerhaftigkeit des Gutachtens f&#252;r den Gesch&#228;digten nicht erkennbar gewesen sein darf. Das LG T&#252;bingen verteidigt in dieser Entscheidung konsequent die Auffassung, dass es f&#252;r die Beurteilung der Reparaturw&#252;rdigkeit auf den Zeitpunkt der Auftragserteilung ankommt. Das Risiko, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass tats&#228;chlich die Reparaturw&#252;rdigkeit nicht gegeben war, tr&#228;gt dann der Sch&#228;diger bzw. dessen Versicherung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/zu-teure-unfallreparatur-versicherung-muss-zahlen/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Promille am Steuer: Teure Alkohol-Fahrt</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/promille-am-steuer-teure-alkohol-fahrt/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/promille-am-steuer-teure-alkohol-fahrt/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Promille]]></category>
		<category><![CDATA[Punkte]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11527</guid>
		<description><![CDATA[enn der Uniformierte am Stra&#223;enrand mit dem Leuchtstab entschieden gen Haltebucht winkt –  dann ist es zu sp&#228;t. Zu sp&#228;t, dar&#252;ber nachzudenken, wieviele Halbe oder Prosecco es im Laufe des Abends tats&#228;chlich waren oder ob es nicht doch vern&#252;nftiger gewesen w&#228;re, ein Taxi zu rufen. 
Wenn die hei&#223;e Phase des Fasching losgeht, verlieren Autofahrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alkotest.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alkotest.jpg" alt="Bitte kr&#228;ftig pusten: Alkoholkontrolle mit dem Alkotester" title="alkotest" width="496" height="240" class="size-full wp-image-11530" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte kr&#228;ftig pusten: Alkoholkontrolle mit dem Alkotester</p></div>Wenn der Uniformierte am Stra&#223;enrand mit dem Leuchtstab entschieden gen Haltebucht winkt –  dann ist es zu sp&#228;t. Zu sp&#228;t, dar&#252;ber nachzudenken, wieviele Halbe oder Prosecco es im Laufe des Abends tats&#228;chlich waren oder ob es nicht doch vern&#252;nftiger gewesen w&#228;re, ein Taxi zu rufen. <span id="more-11527"></span></p>
<p>Wenn die hei&#223;e Phase des Fasching losgeht, verlieren Autofahrer zu tausenden den F&#252;hrerschein. Allein im Bereich des Polizeipr&#228;sidiums M&#252;nchen m&#252;ssen jedes Jahr im Fasching mehr als 800 Autofahrer  nach Alkotest und Blutprobe auf &#246;ffentliche Verkehrsmittel umsatteln.</p>
<p>Wer zu bequem zum Lesen ist: Der Versicherer Huk Coburg hat die wichtigsten Fakten zum Thema Promillefahrt und Folgen, auch aus Sicht des Versicherungsschutzes in einem H&#246;rbeitrag zusammengefasst.</p>
<p>Ausf&#252;hrlicher findet sich jedoch alles in unserem Ratgeber</p>
<p>Fest in den K&#246;pfen verankert ist die 0,5-Promille-Grenze. Zeigt der Alkomat bei der Kontrolle diesen Wert an, kommt der Autofahrer um eine Strafe nicht herum, denn mit diesem Pegel ist das Risiko, Menschen zu t&#246;ten oder zu verletzen, doppelt so hoch wie bei einem n&#252;chternen Fahrer.</p>
<p>Der Gesetzgeber spricht von relativer Fahrunt&#252;chtigkeit. Der Autofahrer muss nicht einmal einen Fahrfehler gemacht haben – allein die Tatsache, mit dieser Alkoholmenge im Blut Auto gefahren zu sein, wird bestraft. Die Konsequenz: Vier Punkte in Flensburg, 500 bis 1500 Euro Geldbu&#223;e, dazu ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten. Erstt&#228;ter kommen dabei meist mit den niedrigeren Strafen weg.</p>
<p>Teurer wird es, wenn die Polizei den Fahrer wegen Zeichen von Fahrunsicherheit anh&#228;lt. Das m&#252;ssen nicht gleich die ber&#252;hmten Schlangenlinien sein, sondern auch das Abbremsen vor einer gr&#252;nen Ampel oder das Abbiegen ohne Blinken k&#246;nnen den Argwohn der Beamten wecken. </p>
<p>Mit einem Fahrfehler oder gar einem Unfall wird aus der Ordnungswidrigkeit eine Verkehrs-Straftat. Das Flensburger Konto w&#228;chst um sieben Punkte, das Amtsgericht verh&#228;ngt eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe (bis zu f&#252;nf Jahre) und einen F&#252;hrerscheinentzug mit einer Sperrfrist von einem halben bis zu f&#252;nf Jahren. </p>
<p>Aber Achtung: Diese Strafen bei Fahrunsicherheiten oder einem Unfall treffen den Autofahrer nicht erst ab 0,5 Promille, sondern bereits ab 0,3 Promille – der F&#252;hrerschein ist also weit fr&#252;her in Gefahr. Folgenlos bleibt eine Alkoholkontrolle mit einem Wert von 0,3 bis 0,49 nur dann, wenn keinerlei Anzeichen von Fahrunsicherheiten vorlagen.</p>
<p>Schnellt die Digitalanzeige in ganz andere Dimensionen jenseits der 1,1-Promille-Marke, spricht der Gesetzgeber von absoluter Fahrunt&#252;chtigkeit. Es spielt &#252;berhaupt keine Rolle, ob der Fahrer etwas falsch gemacht hat, denn mit einem solchen Alkoholgehalt im Blut steigt das Unfallrisiko auf das Zehnfache. </p>
<p>Folge sind sieben Punkte, Geld- oder Freiheitsstrafe sowie der Entzug der Fahrerlaubnis f&#252;r sechs Monate bis f&#252;nf Jahre  – oder f&#252;r immer. Im Schnitt verh&#228;ngen die Richter 12 bis 14 Monate F&#252;hrerscheinentzug. Die Geldstrafe ist einkommensabh&#228;ngig, erreicht aber schnell 30 Tagess&#228;tze, also mindestens ein Monats-Nettogehalt.</p>
<p>Bei bereits mehrfach ertappten Autofahrern oder wenn der gemessene Alkoholpegel jenseits der 1,6 Promille liegt, wird der Weg zur&#252;ck zum F&#252;hrerschein dorniger: Dann gehen die Beh&#246;rden davon aus, dass der Fahrer ein Alkoholproblem hat und ordnen an, dass er &#252;ber eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) erst nachweisen muss, Trinken und Fahren klar voneinander trennen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die Folgen der Promillefahrt belasten das Konto enorm: Anwalts- und Verfahrenskosten summieren sich auf rund 1100 Euro, wird die MPU nicht im ersten Anlauf geschafft und au&#223;erdem ein Vorbereitungskurs belegt, sind mindestens 1300 Euro zus&#228;tzlich weg. </p>
<p>Hinzu kommt die Geldstrafe in H&#246;he eines Monatsgehalts und der finanzielle Aufwand, um seine Mobilit&#228;t w&#228;hrend der f&#252;hrerscheinlosen Zeit zu behalten – je nach Wohn- und Arbeitsort kann dies die finanziellen Folgen der Alkoholfahrt schnell in den f&#252;nfstelligen Bereich treiben. </p>
<p>Wer im Job auf seinen F&#252;hrerschein angewiesen ist, muss zudem mit der fristlosen K&#252;ndigung rechnen. </p>
<p>Nicht zu reden davon, wenn ein Unfall passiert: Schon ab 0,3 Promille weigert sich die Vollkaskoversicherung, f&#252;r den Schaden am eigenen Fahrzeug aufzukommen. F&#252;r den Schaden an fremden Autos oder f&#252;r Personensch&#228;den tritt zwar die Haftpflicht ein, aber sie kann Regress bis zu einer H&#246;he von 5000 Euro von ihrem Kunden fordern. </p>
<p>N&#252;chtern kalkuliert, gibt es da nur eins: Nicht trinken – und wenn es doch feuchtfr&#246;hlich wurde, das Auto stehen lassen. </p>
<p>Und nicht vergessen: Der Alkohol baut sich nur mit 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde wieder ab. Restalkohol am n&#228;chsten Morgen hat schon manchen Autofahrer den F&#252;hrerschein gekostet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/promille-am-steuer-teure-alkohol-fahrt/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/AlkoholamSteuer.mp3" length="2657760" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Restwert bei Leasing: Keine Nachzahlung?</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/restwert-bei-leasing-keine-nachzahlung/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/restwert-bei-leasing-keine-nachzahlung/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Leasing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Restwert]]></category>
		<category><![CDATA[Restwertklausel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11389</guid>
		<description><![CDATA[Der Rat geht seit Jahren an potenzielle Leasing-Kunden: Kilometervertr&#228;ge sind vorzuziehen, denn bei Restwertvertr&#228;gen hat der Kunde am Ende das Risiko, dass der zur&#252;ckgegebene Wagen tats&#228;chlich noch seinen kalkulierten Restwert erzielt. Wenn er das nicht tut – was derzeit die Regel ist, weil die Gebrauchtwagenpreise eingebrochen sind –, muss der Kunde unter Umst&#228;nden mehrere tausend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rat geht seit Jahren an potenzielle Leasing-Kunden: Kilometervertr&#228;ge sind vorzuziehen, denn bei Restwertvertr&#228;gen hat der Kunde am Ende das Risiko, dass der zur&#252;ckgegebene Wagen tats&#228;chlich noch seinen kalkulierten Restwert erzielt. Wenn er das nicht tut – was derzeit die Regel ist, weil die Gebrauchtwagenpreise eingebrochen sind –, muss der Kunde unter Umst&#228;nden mehrere tausend Euro nachschie&#223;en. Solche Vertragsklauseln sind ung&#252;ltig, zitiert das <a href="http://aktuell.szary.de">Szary-Blog</a> ein aktuelles, aber noch nicht rechtskr&#228;ftiges Urteil des Landgerichts M&#246;nchengladbach (Aktenzeichen 3 O 265/09). <span id="more-11389"></span></p>
<p>In dem entschiedenen Fall ging es um fast 7000 Euro, die der Leasingkunde f&#252;r seinen Opel Zafira an die Herstellergesellschaft GMAC-Bank &#252;berweisen sollte, nachdem der Van bei R&#252;ckgabe nicht mehr den zuvor kalkulierten Restwert erreichte.</p>
<p>via  <a href="http://aktuell.szary.de/leasing-restwert-garantie-klausel-unwirksam/"><strong>Szary Blog</strong></a><strong>: </strong><a href="http://aktuell.szary.de/leasing-restwert-garantie-klausel-unwirksam/"><strong>Gericht kippt Leasing-Restwertklausel</strong></a></p>
<blockquote><p>Restwert-Leasingvertr&#228;ge m&#252;ssen einen deutlichen Warnhinweis darauf enthalten, dass der eingesetzte Restwert unrealistisch sein k&#246;nnte und die Gefahr erheblicher Nachzahlungen drohen kann.</p>
<p>Au&#223;erdem d&#252;rfen Leasingantrag und Selbstauskunft keine unterschriebenen Kilometerangaben enthalten, die den Eindruck erwecken k&#246;nnten, die Endabrechnung w&#252;rde anhand der Laufleistung erfolgen.</p>
<p>Werden diese Regeln nicht eingehalten, muss der Leasingnehmer keinen Restwertausgleich zahlen (LG M&#246;nchengladbach, Urteil vom 12.01.2010, Az. 3 O 265/09, nicht rechtskr&#228;ftig).</p></blockquote>
<p><a href="http://aktuell.szary.de/lg-moenchengladbach-3-o-265-09/">Ausf&#252;hrliche Urteilsbegr&#252;ndung</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/restwert-bei-leasing-keine-nachzahlung/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bu&#223;geld aus dem Ausland: Bald wird es ernst</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-aus-dem-ausland-bald-wird-es-ernst/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-aus-dem-ausland-bald-wird-es-ernst/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Geldstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Temposünder]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsland]]></category>
		<category><![CDATA[Vollstreckung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11351</guid>
		<description><![CDATA[enn alles in der Gesetzgebung glatt l&#228;uft, m&#252;ssen sich Autofahrer in Deutschland sp&#228;testens Ende des Jahres darauf einrichten, dass die deutsche Justiz Bu&#223;gelder f&#252;r schnelles Fahren oder sonstige Verkehrsverst&#246;&#223;e eintreibt, die in anderen L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union verh&#228;ngt wurden. Doch nach dem jetzigen Stand der Dinge werden Bu&#223;geldbescheide aus Frankreich, den Niederlanden, aber auch aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3729" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/laser.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/laser.jpg" alt="Gelasert: Tempos&#252;nden inicht nur) in &#214;sterreich sind teuer" title="laser" width="496" height="150" class="size-full wp-image-3729" /></a><p class="wp-caption-text">Gelasert: Tempos&#252;nden (nicht nur) in &#214;sterreich sind teuer</p></div>Wenn alles in der Gesetzgebung glatt l&#228;uft, m&#252;ssen sich Autofahrer in Deutschland sp&#228;testens Ende des Jahres darauf einrichten, dass die deutsche Justiz Bu&#223;gelder f&#252;r schnelles Fahren oder sonstige Verkehrsverst&#246;&#223;e eintreibt, die in anderen L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union verh&#228;ngt wurden. Doch nach dem jetzigen Stand der Dinge werden Bu&#223;geldbescheide aus Frankreich, den Niederlanden, aber auch aus Spanien weiterhin in den Papierkorb wandern – und nicht vom Bundesamt f&#252;r Justiz vollstreckt, wie die <em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em> berichtet.<span id="more-11351"></span></p>
<p>Im Fall Niederlande und Frankreich liegt das daran, dass die Beh&#246;rden in diesen L&#228;ndern wenig Federlesens machen bei der Ermittlung eines Verkehrss&#252;nders. Ohne gro&#223;en Aufwand zu betreiben, werden dort die Halter des Fahrzeugs in die Pflicht genommen und bestraft. Eine Strafe f&#252;r ein Vergehen, das man nicht begangen hat? Widerspricht dem deutschen Rechtssystem, die Beh&#246;rden in den betreffenden L&#228;ndern mit Halterhaftung k&#246;nnen sich also das Porto sparen, ihr Vollstreckungsersuchen nach Deutschland zu schicken.</p>
<p>Franz&#246;sische Bu&#223;geldbescheide kann man noch aus anderen Gr&#252;nden mit einem Stempel f&#252;r die Rundablage versehen, genau so wie die Beh&#246;rden-Schriebe aus Spanien: Wie die <em>SZ</em> den ADAC-Juristen Michael Nissen zitiert, halten diese beiden L&#228;nder es nicht f&#252;r erforderlich, Anh&#246;rungsbogen oder Bu&#223;geldbescheid in der Landessprache des Autofahrers zu versenden, wie es im europ&#228;ischen Rechtshilfe&#252;bereinkommen festgelegt wurde. </p>
<p>Folge dieser Borniertheit: Nach deutschem Verst&#228;ndnis ist ein Bu&#223;geldbescheid damit nicht rechtm&#228;&#223;ig zustande gekommen. Also wird eine deutsche Beh&#246;rde auch nicht das geforderte Bu&#223;geld eintreiben. </p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/automobil/710/501950/text/"><strong>Unliebsame Urlaubserinnerung,</strong></a><em> S&#252;ddeutsche Zeitung</em></p>
<blockquote><p>Selbst wenn die franz&#246;sische Justiz auf die deutschen Bedenken R&#252;cksicht nehmen und den wirklichen Fahrer ermitteln wollte, k&#246;nnte sie an der eigenen Infrastruktur scheitern: Weil die Autonummer ja ausreicht, &#8220;wird in Frankreich nur von hinten geblitzt&#8221;, sagt ADAC-Jurist Michael Nissen. Und Brenner wei&#223;, dass mancher ausl&#228;ndische &#8220;Starenkasten&#8221; die deutschen Bindestriche durcheinanderbringt &#8211; aus BN-L k&#246;nnte unversehens ein B-NL-Kennzeichen werden.</p>
<p>Fraglich bleibt zudem, wie die Justizb&#252;rokratie minimale Verfahrensstandards umsetzen wird. Denn der Verkehrss&#252;nder muss seinen Bu&#223;geldbescheid in einer Sprache erhalten, die er versteht. Das steht im Europ&#228;ischen Rechtshilfe&#252;bereinkommen. Italien und Niederlande beispielsweise bem&#252;hten sich um &#220;bersetzungen, &#8211; &#8220;doch Franzosen und Spanier schicken das in ihren Sprachen&#8221;, berichtet Nissen. Wer also auf Finnisch aufgefordert wird, sich zur Missachtung einer Ampel in Jyv&#228;skyla zu &#228;u&#223;ern, wird den Fortgang des Geschehens eher gelassen abwarten k&#246;nnen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/bussgeld-aus-dem-ausland-bald-wird-es-ernst/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leasingkaution muss nicht verzinst werden</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/leasingkaution-muss-nicht-verzinst-werden/2010/02/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/leasingkaution-muss-nicht-verzinst-werden/2010/02/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof Aktenzeichen VIII ZR 347/08]]></category>
		<category><![CDATA[Kaution]]></category>
		<category><![CDATA[Leasing]]></category>
		<category><![CDATA[Restwert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11258</guid>
		<description><![CDATA[Immobilie ist nicht gleich Mobilie: Nur weil im Mietrecht festgeschrieben ist, dass eine Kaution verzinst werden muss, l&#228;sst sich dies nicht einfach auf die Miete von Autos &#252;bertragen. F&#252;r die hinterlegte Kaution bei einem Leasingfahrzeug gibt es nach Ende des Vertrags keine Zinsen, hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Wie das Fachblatt kfz-betrieb meldet, haben die Bundesrichter ausdr&#252;cklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilie ist nicht gleich Mobilie: Nur weil im Mietrecht festgeschrieben ist, dass eine Kaution verzinst werden muss, l&#228;sst sich dies nicht einfach auf die Miete von Autos &#252;bertragen. F&#252;r die hinterlegte Kaution bei einem Leasingfahrzeug gibt es nach Ende des Vertrags keine Zinsen, hat der Bundesgerichtshof entschieden.<span id="more-11258"></span></p>
<p>Wie das Fachblatt<em> kfz-betrieb </em>meldet, haben die Bundesrichter ausdr&#252;cklich festgestellt, dass ein solcher Verzinsungsanspruch vertraglich vereinbart werden muss und sich nicht automatisch, wie im Mietrecht, ergibt. Der Leasingkunde hatte bei Vertragsabschluss eine Kaution hinterlegen m&#252;ssen. Diese Kaution in H&#246;he von 8000 Euro entsprach  dem kalkulierten Restwert des Lastwagens, zu dem der Leasingkunde am Vertragsende das Fahrzeug wie vereinbart kaufte.</p>
<p>Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 347/08</p>
<p><a href="http://www.kfz-betrieb.vogel.de/index.cfm?pid=8583&amp;pk=247741&amp;nl=1&amp;cmp=nl-147--290110"><strong>BGH: Keine Zinspflicht f&#252;r Leasingkaution,</strong></a> <em>kfz-betrieb</em></p>
<blockquote><p>In dem letztinstanzlich verhandelten Fall hatte der Kl&#228;ger einen gebrauchten Lkw per Finanzierungsleasing erworben. (&#8230;)  Dar&#252;ber hinaus enthielt der Leasingvertrag die Vereinbarung, dass der Leasingnehmer beim Leasinggeber eine Kaution in H&#246;he des Restwertes zu hinterlegen hat.</p>
<p>Nach Vertragsende verrechnete der Leasinggeber die Kaution mit dem Kaufpreis. Der Leasingnehmer war jedoch der Ansicht, dass der Leasinggeber verpflichtet gewesen sei, die geleistete Kaution zu verzinsen. Der Bundesgerichtshof verdeutlichte jedoch, dass eine gesetzliche Regelung zur Verzinsung der Kaution nicht besteht. Vielmehr sei hierf&#252;r eine vertragliche Regelung erforderlich.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/leasingkaution-muss-nicht-verzinst-werden/2010/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ab 1. Februar gilt nur noch die Vignette 2010</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/ab-1-februar-gilt-nur-noch-die-vignette-2010/2010/01/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/ab-1-februar-gilt-nur-noch-die-vignette-2010/2010/01/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahngebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresvignette]]></category>
		<category><![CDATA[Maut]]></category>
		<category><![CDATA[Motorradfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pickerl]]></category>
		<category><![CDATA[Pkw]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[Vignette]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenvignette]]></category>
		<category><![CDATA[Zehn-Tagesvignette]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei-Monatsvignette]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11275</guid>
		<description><![CDATA[ufpassen m&#252;ssen Autofahrer, die in den n&#228;chsten Tagen nach &#214;sterreich, in die Schweiz oder nach Tschechien fahren wollen: Die Jahresvignette 2009 f&#252;r die Benutzung von Autobahnen gilt nur noch bis zum 31. Januar, ab 1. Februar muss entweder die neue Jahresvignette 2010 oder eine der ebenfalls angebotenen Kurzzeitvignetten an der Windschutzscheibe kleben. Wer es dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/mautvignetten_2010.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/mautvignetten_2010.jpg" alt="Jahresvignetten 2010 f&#252;r &#214;sterreich, Tschechien und die Schweiz" title="mautvignetten_2010" width="496" height="168" class="size-full wp-image-11276" /></a><p class="wp-caption-text">Jahresvignetten 2010 f&#252;r &#214;sterreich, Tschechien und die Schweiz</p></div>Aufpassen m&#252;ssen Autofahrer, die in den n&#228;chsten Tagen nach &#214;sterreich, in die Schweiz oder nach Tschechien fahren wollen: Die Jahresvignette 2009 f&#252;r die Benutzung von Autobahnen gilt nur noch bis zum 31. Januar, ab 1. Februar muss entweder die neue Jahresvignette 2010 oder eine der ebenfalls angebotenen Kurzzeitvignetten an der Windschutzscheibe kleben. Wer es dennoch versucht, mit dem alten Pickerl an sein Ziel zu kommen, muss sich auf zum Teil deftige Strafen gefasst machen, wenn der Schwindel bei einer Kontrolle auffliegt.<span id="more-11275"></span></p>
<p>Jahresvignetten gelten in den L&#228;ndern jeweils immer vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des folgenden Jahres. </p>
<p>Welche Tarife in den einzelnen L&#228;ndern gelten, darauf weist der ADAC  hin</p>
<blockquote><p>Die <strong>&#246;sterreichische Jahresvignette</strong> f&#252;r Pkw kostet 76,20 Euro. Der Preis f&#252;r eine<strong> Zwei-Monatsvignette</strong> betr&#228;gt 22,90. F&#252;r das <strong>Zehn-Tagespicker</strong>l muss man 7,90 Euro zahlen. Motorradfahrer erhalten die Jahresvignette 2010 f&#252;r 30,40 Euro, die Zwei-Monatsvignette f&#252;r 11,50 Euro und die Zehn-Tagesvignette f&#252;r 4,50 Euro.</p>
<p>Bei Motorr&#228;dern ist die Vignette sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrads anzubringen. Im Pkw muss die Vignette an die Innenseite der Windschutzscheibe, etwa am linken Rand, oder hinter den R&#252;ckspiegel geklebt werden. Das Anbringen auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist laut Mautordnung nicht gestattet. Wer auf der Autobahn oder mautpflichtigen Schnellstra&#223;e ohne Vignette unterwegs ist, muss im Extremfall mit einer Geldstrafe von 3000 Euro rechnen. Nur Pickerls&#252;nder, die an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten, bleiben straffrei. </p>
<p>Auto- und Motorradfahrer, die die <strong>Schweizer Autobahnen</strong> und Schnellstrassen benutzen m&#246;chten, zahlen f&#252;r eine <strong>Jahresvignette</strong> 27,50 Euro. Ohne g&#252;ltige Vignette droht eine Geldbu&#223;e von 65 Euro.</p>
<p>Die<strong> tschechische Jahresvignette</strong> f&#252;r Pkw bis zu 3,5 Tonnen kostet 47 Euro, die <strong>Monatsvignette</strong> 14 Euro und die <strong>Zehn-Tagesvignette</strong>, die erstmalig die Sieben-Tagesvignette abl&#246;st, zehn Euro. Wer ohne g&#252;ltige Vignette unterwegs ist, zahlt umgerechnet rund 200 Euro Strafe.<br />
Motorr&#228;der sind nicht vignettenpflichtig. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/ab-1-februar-gilt-nur-noch-die-vignette-2010/2010/01/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diesel-Abgasuntersuchung: Bedingt tauglich</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/diesel-abgasuntersuchung-bedingt-tauglich/2010/01/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/diesel-abgasuntersuchung-bedingt-tauglich/2010/01/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Abgasuntersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Dekra]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[Euro 5]]></category>
		<category><![CDATA[Partikelfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfstellen]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=11247</guid>
		<description><![CDATA[ls Anfang der 90er Jahre die Abgasuntersuchung f&#252;r Diesel Pflicht wurde, gab es nicht nur von Autofahrern mit empfindlichen Ohren Einw&#228;nde gegen das rustikale Pr&#252;fverfahren. Im Stand werden die Dieselmotoren auf H&#246;chstdrehzahl gequ&#228;lt. Bei Autos mit elektronischem Gaspedal funktioniert dies aber nicht mehr, damit werde die (teure) Abgasmessung &#8220;zur Farce&#8221;, zitiert spiegel online einen Experten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/abgas.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/abgas.jpg" alt="Kr&#228;ftige Rauchwolke? Bei modernen Dieselmotoren kaum noch zu sehen" title="abgas" width="496" height="141" class="size-full wp-image-3322" /></a><p class="wp-caption-text">Kr&#228;ftige Rauchwolke? Bei modernen Dieselmotoren kaum noch zu sehen</p></div>Als Anfang der 90er Jahre die Abgasuntersuchung f&#252;r Diesel Pflicht wurde, gab es nicht nur von Autofahrern mit empfindlichen Ohren Einw&#228;nde gegen das rustikale Pr&#252;fverfahren. Im Stand werden die Dieselmotoren auf H&#246;chstdrehzahl gequ&#228;lt. Bei Autos mit elektronischem Gaspedal funktioniert dies aber nicht mehr, damit werde die (teure) Abgasmessung &#8220;zur Farce&#8221;, zitiert <em>spiegel online</em> einen Experten. Abgesehen davon, dass die Messger&#228;te der Pr&#252;fstellen nicht in der Lage seien, die Reste von Partikelaussto&#223;, die aus dem Auspuff moderner Diesel kommen, &#252;berhaupt noch zu erkennen.<span id="more-11247"></span></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674552,00.html"><strong>Kostenpflichtige Farce,</strong></a> <em>spiegel online</em></p>
<blockquote><p>Die Abgasuntersuchung von Diesel-Pkw ist eine Blamage f&#252;r T&#220;V und Beh&#246;rden. Die Messger&#228;te sind mit den modernen Ru&#223;filtern heillos &#252;berfordert.</p>
<p>Moderne Diesel-Pkw der geltenden Emissionsstufe Euro 5 verf&#252;gen &#252;ber Filter im Auspuff, mit denen der Partikelaussto&#223; auf ein Tausendstel reduziert wurde. Wer solche Systeme sinnvoll pr&#252;fen will, braucht modernste Messger&#228;te.</p>
<p>Dumm nur, dass die amtlichen Pr&#252;fer genau solche nicht haben: T&#220;V, Dekra und andere &#220;berwachungsdienste vollziehen die gesetzlich vorgeschriebene Abgasuntersuchung mit den alten, unscharfen Instrumenten. Diese messen mit einem optischen Verfahren die Lufttr&#252;bung und stammen aus einer Zeit, als Dieselabgase noch aufgrund der Sichtbehinderung als Problem betrachtet wurden. </p>
<p>Wer damit heutige Autos pr&#252;ft, k&#246;nnte ebenso gut mit dem Kompass Vasco da Gamas eine Satellitennavigation testen.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/diesel-abgasuntersuchung-bedingt-tauglich/2010/01/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach Panne auf Dienstreise nur ein neuer Reifen</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/nach-panne-auf-dienstreise-nur-ein-neuer-reifen/2010/01/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/nach-panne-auf-dienstreise-nur-ein-neuer-reifen/2010/01/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Reifen]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beamte]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstherr]]></category>
		<category><![CDATA[ersatzreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Reifenschaden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=10632</guid>
		<description><![CDATA[Nein, und jetzt machen wir keine Witzchen dar&#252;ber, dass sich das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ausgerechnet am 11.11. mit diesem Fall besch&#228;ftigen musste. Und bitte auch keine Vorurteile gegen&#252;ber Beamten.
Was war passiert? Ein st&#228;dtischer Beamter nutzte f&#252;r seine Fahrten im Rahmen der Lebensmittelkontrolle seinen Privatwagen. So weit, so gut. Irgendwann fuhr er sich auf einer solchen Dienstfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, und jetzt machen wir keine Witzchen dar&#252;ber, dass sich das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ausgerechnet am 11.11. mit diesem Fall besch&#228;ftigen musste. Und bitte auch keine Vorurteile gegen&#252;ber Beamten.<span id="more-10632"></span></p>
<p>Was war passiert? Ein st&#228;dtischer Beamter nutzte f&#252;r seine Fahrten im Rahmen der Lebensmittelkontrolle seinen Privatwagen. So weit, so gut. Irgendwann fuhr er sich auf einer solchen Dienstfahrt einen Plattfu&#223;, der Reifen war nicht mehr zu reparieren &#8211; und weil das Prifil schon recht weit heruntergefahren war, lie&#223; er sich auf Anraten der Werkstatt gleich einen zweiten Reifen auf der Achse montieren. Das verdoppelte die Rechnung auf 267 Euro. </p>
<p>Die Stadt als Dienstherr weigerte sich aber, ihrem Mitarbeiter diese Summe zu ersetzen, und &#252;berwies nur die rund 133 Euro f&#252;r den tats&#228;chlich besch&#228;digten Reifen.</p>
<p>Das wiederum schmeckte dem Beamten nicht, der klagte daraufhin vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen – und handelte sich dort eine Abfuhr ein.</p>
<p>Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Aktenzeichen 12 K 2532/08, Urteil vom 11.11.2009</p>
<p>via <a href="http://www.kostenlose-urteile.de/VG-Gelsenkirchen-Dienstherr-muss-nach-Panne-auf-Dienstreise-nur-defekten-Reifen-ersetzen.news8986.htm"><strong>Kostenlose Urteile: Dienstherr muss nach Panne auf Dienstreise nur defekten Reifen ersetzen</strong></a></p>
<blockquote><p>Nach dem Landesbeamtengesetz kann der Dienstherr f&#252;r Gegenst&#228;nde, die &#252;blicherweise im Dienst mitgef&#252;hrt werden und in Aus&#252;bung des Dienstes besch&#228;digt oder zerst&#246;rt worden oder abhanden gekommen sind, Ersatz leisten. Von dieser Regelung werden aber, so die Kammer in dem Urteil, nur unmittelbare Sch&#228;den erfasst. Ein solcher unmittelbarer Schaden ist hier (nur) am rechten hinteren Reifen des Kraftwagens des Kl&#228;gers aufgetreten. Bei den Kosten f&#252;r den neuen linken hinteren Reifen handelt es sich dagegen um einen sonstigen, von der Ersatzm&#246;glichkeit des Landesbeamtengesetzes nicht erfassten Verm&#246;gensschaden, da dieser Reifen nicht im Dienst besch&#228;digt worden ist. Diesen weitergehenden Schaden muss der Dienstherr auch nicht aufgrund seiner F&#252;rsorgepflicht ersetzen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/nach-panne-auf-dienstreise-nur-ein-neuer-reifen/2010/01/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MPU-Qualit&#228;t soll besser werden</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/mpu-qualitaet-soll-besser-werden/2010/01/</link>
		<comments>http://www.autotestsonline.de/mpu-qualitaet-soll-besser-werden/2010/01/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 14:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depperltest]]></category>
		<category><![CDATA[Iditiotentest]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinisch-Psychologische Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[MPU]]></category>
		<category><![CDATA[MPU-Schulung]]></category>
		<category><![CDATA[MPU-Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autotestsonline.de/?p=2415</guid>
		<description><![CDATA[ehr als 100.000 Autofahrer in Deutschland m&#252;ssen jedes Jahr zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU, antreten, wenn sie wieder ans Steuer ihres Fahrzeugs wollen. Die MPU, im Volksmund auch Iditiotentest genannt, muss dann absolviert werden, wenn der betroffene Autofahrer 18 Punkte und mehr in Flensburg angesammelt hat, stark alkoholisiert oder nach dem Konsum von Drogen erwischt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/mpu_reaktionstest.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/mpu_reaktionstest.jpg" alt="Geh&#246;rt zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung dazu: Reaktionstest" title="mpu_reaktionstest" width="496" height="244" class="size-full wp-image-11076" /></a><p class="wp-caption-text">Geh&#246;rt zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung dazu: Reaktionstest</p></div>Mehr als 100.000 Autofahrer in Deutschland m&#252;ssen jedes Jahr zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU, antreten, wenn sie wieder ans Steuer ihres Fahrzeugs wollen. Die MPU, im Volksmund auch Iditiotentest genannt, muss dann absolviert werden, wenn der betroffene Autofahrer 18 Punkte und mehr in Flensburg angesammelt hat, stark alkoholisiert oder nach dem Konsum von Drogen erwischt wurde. <span id="more-2415"></span></p>
<p>Auf dem 48. Verkehrsgerichtstag in Goslar, der vom 27. bis 29. Januar stattfindet, steht das Thema  MPU auf der Tagesordnung. Wie <em>Focus online</em> berichtet, werden die Experten dem Gesetzgeber eine Reform der Regelungen empfehlen. Demnach soll k&#252;nftig das Gespr&#228;ch zwischen Psychologe und Autofahrer auf Video dokumentiert werden, um die Entscheidung, ob die MPU bestanden ist oder nicht, nachvollziehbar zu machen und die Qualit&#228;t der Gutachten zu verbessern. Derzeit f&#228;llt jeder zweite Autofahrer beim ersten Test durch.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/auto/news/verkehrssuender-idiotentest-soll-reformiert-werden_aid_473667.html"><strong>„Idiotentest“ soll reformiert werden</strong></a>, <em>Focus online</em></p>
<blockquote><p>Der Pr&#228;sident des M&#252;nchner Verwaltungsgerichts, Harald Geiger, kritisiert, die Gutachten w&#252;rden „den tats&#228;chlichen Ablauf einer Exploration“ meist nicht hergeben. Er forderte eine „technische Aufzeichnung des Gespr&#228;ches“, bestenfalls durch Videoaufnahmen. Dies mache „die Sache f&#252;r uns Richter nachvollziehbar und f&#252;r die Betroffenen auch“.</p>
<p>Professor Lothar Schmidt-Atzert vom Institut f&#252;r Psychologie der Philipps-Universit&#228;t Marburg bekr&#228;ftigte, Ton- oder Videoaufnahmen steigerten die Qualit&#228;t der Gutachten. „Denn dann muss ein solches Gutachten hieb- und stichfest sein“, sagte er. Die Aufnahmen seien „eine Motivation f&#252;r den Psychologen, besonders sorgf&#228;ltig zu arbeiten“.</p></blockquote>
<p>Wie eine solche MPU derzeit abl&#228;uft, zeigt der T&#220;V S&#252;d in einer Reihe von insgesamt<strong> <a href="http://www.tuev-sued.de/fuehrerschein_pruefung/aktuell_informiert/mpu_im_film">zehn Videos</a></strong>.</p>
<p><a href="http://www.autobild.de/artikel/mpu-vorbereitung_849626.html"><strong>Beraten und verkauft, </strong></a><em> autobild</em></p>
<blockquote><p>Doch auch auf dem heimischen Markt tummeln sich zahlreiche selbsternannte Experten, Berater und Trainer, die am pers&#246;nlichen Problem der MPU-Kandidaten so richtig gut verdienen m&#246;chten. </p>
<p> Grunds&#228;tzlich sollten MPU-Kandidaten wissen: Es gibt keine &#8220;falschen&#8221; oder &#8220;richtigen&#8221; Antworten, die man wie bei der theoretischen F&#252;hrerscheinpr&#252;fung auswendig lernen und anschlie&#223;end ankreuzen kann. Auswendig Gelerntes wird dem geschulten Psychologen stets auffallen und als Manipulation gewertet – das f&#252;hrt in aller Regel zu einer schlechten Bewertung. Wer einen ersten Eindruck von der MPU bekommen m&#246;chte, kann beim T&#220;V S&#252;d per Download kurze Videofilme anschauen, die den &#8220;Idiotentest&#8221; in mehreren Abschnitten zeigen.</p></blockquote>
<p>Das r&#228;t der T&#220;V S&#252;d, selbst einer der gro&#223;en Anbieter von MPU-Vorbereitungskursen und Untersuchungen:</p>
<blockquote><p>Vorbereitung auf die MPU ist richtig und wichtig, entscheidend ist aber die Art und Weise der Vorbereitung. Vorsicht ist geboten bei Organisationen, die folgendes rund um die MPU anbieten:</p>
<p>• Erfolgsgarantie: Jeder MPU-Berater kann den Kunden nur eine helfende Hand anbieten. Den Weg muss der Kunde alleine gehen. So ein Versprechen w&#228;re wie ein Arzt, der vor Untersuchung und Diagnose die Gesundheit verspricht.</p>
<p>• „Geld-zur&#252;ck-Angebot“: Es sagt nichts &#252;ber die Qualit&#228;t der Beratung aus und wird meistens durch Klauseln im Kleingedruckten von den Einrichtungen nicht eingel&#246;st.</p>
<p>• Drill auf bestimmte Verhaltensweisen: Mit antrainierten Rollen werden Kunden die geschulten Psychologen der MPU nicht &#252;berzeugen. Die Fachleute erkennen Schauspielerei und k&#246;nnen dann keine positive Prognose mehr abgeben.</p>
<p>• Reine Fragenvorbereitung: MPU-Gutachter arbeiten nicht mit Standardfragen, sondern gehen individuell auf Person und MPU-Grund ein.</p>
<p>• Angebot von Gegengutachten: Achtung: es werden nur Gutachten von akkreditierten Gutachtenstellen akzeptiert. Ein Gutachten eines x-beliebigen Verkehrspsychologen wird nicht anerkannt und bringt dem Kunden nichts.
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/motor/article3491991/Das-Geschaeft-mit-dem-Idiotentest-brummt.html"><strong>Das Gesch&#228;ft mit dem &#8220;Idiotentest&#8221; brummt,</strong></a> <em>Die Welt</em></p>
<blockquote><p>Dabei geht es nicht um Schuldbewusstsein, sondern um die Einsicht der Notwendigkeit, Verhalten zu ver&#228;ndern. „Wie schwierig das ist, wei&#223; jeder, der einmal versucht hat, mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren“, sagt Wagenpfeil. „Gewohnheiten haben einen sehr starken Klebeeffekt.“</p>
<p>Dass es sich nicht um einen Kavaliersdelikt sondern um einen Kardinalfehler handelt, wenn man zur MPU muss, zeigt der Selbstversuch. WELT ONLINE durfte beim T&#220;V trinken und ins R&#246;hrchen blasen. Nach einem halben Liter Weizenbier und einem Drittel Liter Pils, die beim Autor (66 Kilogramm auf 1,80 Meter) schon zu leichten Wortfindungsst&#246;rungen f&#252;hrten, zeigte der Wert des Atemalkohols erst 0,26 Promille an. Mindestens acht bis neun halbe Liter w&#228;ren innerhalb von vier Stunden n&#246;tig gewesen, um zur MPU zu m&#252;ssen. „Wer sich danach noch hinter das Steuer setzt, hat nicht Pech, sondern einen vollst&#228;ndigen Kontrollverlust erlitten“, sagt Wagenpfeil.</p>
<p>Ab 1,6 Promille, 18 Punkten in Flensburg oder dem Fahren unter Einfluss von Bet&#228;ubungsmitteln wird die MPU angeordnet. 2007 war das 104.481 Mal der Fall – ein relativ konstanter Wert &#252;ber die Jahre, der in etwa 0,2 Prozent aller Autofahrer in der Bundesrepublik entspricht. „Die Gesamtzahl bleibt dabei zwar weitgehend gleich, aber der Schwerpunkt verschiebt sich aus Richtung Alkohol hin zu den Drogen“, sagt Uhle. „In Berlin zum Beispiel hatten wir 2007 noch 80 Unf&#228;lle unter Drogeneinfluss, 2008 waren es schon 234.“</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.autotestsonline.de/mpu-qualitaet-soll-besser-werden/2010/01/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
