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	<title>AUTOTESTS online &#187; Ratgeber</title>
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	<description>Die Seite für alle, die gern Auto fahren</description>
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		<title>Bu&#223;geld in den USA: Bezahlen fast unm&#246;glich</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Willkommen im 21. Jahrhundert mit seinen modernen Zahlungssystemen. Was passieren kann, wenn man in den USA geblitzt wird und das f&#228;llige Bu&#223;geld von Deutschland aus bezahlen will, erz&#228;hlt diese fast unendliche und kaum zu glaubende Geschichte eines rheinischen Gesch&#228;ftsmanns im Express. Nach Einschalten amerikanischer und deutscher Konsulate gab es schlie&#223;lich ein Happy-End – dank eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im 21. Jahrhundert mit seinen modernen Zahlungssystemen. Was passieren kann, wenn man in den USA geblitzt wird und das f&#228;llige Bu&#223;geld von Deutschland aus bezahlen will, erz&#228;hlt diese fast unendliche und kaum zu glaubende Geschichte eines rheinischen Gesch&#228;ftsmanns im <em>Express</em>. Nach Einschalten amerikanischer und deutscher Konsulate gab es schlie&#223;lich ein Happy-End – dank eines pragmatischen US-Richters.<span id="more-11912"></span></p>
<p><a href="http://www.express.de/regional/duesseldorf/staatsakt-um-ein-usa-knoellchen/-/2858/1209934/-/index.html"><strong>Staatsakt um ein USA-Kn&#246;llchen,</strong></a> <em>Express</em></p>
<blockquote><p>Wenigstens hatte man dort die rettende Idee. Man &#252;berredete Richter Muller aus Queensbury, das Bu&#223;geld pers&#246;nlich als Privatperson anzunehmen. Ulrich Giesen: „Das muss man sich mal vorstellen: Der Herr Richter musste pers&#246;nlich zur n&#228;chsten Bank stapfen, sich ausweisen und das Geld entgegennehmen, um es in die Gerichtskasse einzuzahlen. Mittlerweile habe auch ich meine Zweifel, ob die Amerikaner jemals auf dem Mond gelandet sind.“</p></blockquote>
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		<title>Promille-Unfall: Geld zur&#252;ck an die Krankenkasse</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/promille-unfall-geld-zurueck-an-die-krankenkasse/2010/03/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer betrunken Auto f&#228;hrt und einen Unfall baut, bekommt nicht nur &#196;rger mit Justiz und Autoversicherung, sondern muss sich auf R&#252;ckzahlungsforderungen seiner Krankenkasse einstellen. Diese Erfahrung musste ein Autofahrer machen, bei dem sich Tagegeld, Krankenhaus- und Arztkosten nach einem Unfall auf  insgesamt 10.000 Euro summierten. Die Krankenkasse forderte 2000 Euro zur&#252;ck – und erhielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer betrunken Auto f&#228;hrt und einen Unfall baut, bekommt nicht nur &#196;rger mit Justiz und Autoversicherung, sondern muss sich auf R&#252;ckzahlungsforderungen seiner Krankenkasse einstellen. Diese Erfahrung musste ein Autofahrer machen, bei dem sich Tagegeld, Krankenhaus- und Arztkosten nach einem Unfall auf  insgesamt 10.000 Euro summierten. Die Krankenkasse forderte 2000 Euro zur&#252;ck – und erhielt vor dem Sozialgericht Recht.<span id="more-11892"></span></p>
<p>Sozialgericht Dessau-Ro&#223;lau; Urteil vom 24.2.2010, Aktenzeichen: S 4 KR 38/08</p>
<p>via <a href="http://www.kostenlose-urteile.de/Krankenkasse-kann-vom-Versicherungsmitglied-Kostenbeteiligung-bei-Unfall-nach-Trunkenheitsfahrt-fordern.news9313.htm"><strong>kostenlose-urteile.de</strong></a></p>
<blockquote><p>Im zugrunde liegenden Fall war der Versicherte volltrunken und mit Canabisr&#252;ckst&#228;nden im Blut mit dem Auto verungl&#252;ckt. Die Behandlungskosten und das gezahlte Krankengeld beliefen sich auf 10.000,- €. Er wurde rechtskr&#228;ftig wegen vors&#228;tzlicher Stra&#223;enverkehrsgef&#228;hrdung verurteilt. Die Krankenkasse forderte daraufhin 20% der Kosten sowie einen Teil des Krankengelds zur&#252;ck.</p></blockquote>
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		<title>Frauen die besseren Autofahrer (?)</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/frauen-die-besseren-autofahrer/2010/03/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 14:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[M&#228;nner, einfach dr&#252;ber weglesen: Selbstverst&#228;ndlich sind die Ergebnisse der ACE-Unfallanalyse f&#252;r jeden gestandenen Chauvi v&#246;lliger Unsinn, weil M&#228;nner zwar erheblich mehr Unf&#228;lle verursachen, aber auch zweieinhalb mal so viele Kilometer am Steuer zur&#252;cklegen als Frauen – was ja irgendwie auch das Unfallrisiko erh&#246;ht. Ergebnis der ACE-Studie aber ist: Die Frauen in den neuen Bundesl&#228;ndern (Brandenburg, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#228;nner, einfach dr&#252;ber weglesen: Selbstverst&#228;ndlich sind die Ergebnisse der ACE-Unfallanalyse f&#252;r jeden gestandenen Chauvi v&#246;lliger Unsinn, weil M&#228;nner zwar erheblich mehr Unf&#228;lle verursachen, aber auch zweieinhalb mal so viele Kilometer am Steuer zur&#252;cklegen als Frauen – was ja irgendwie auch das Unfallrisiko erh&#246;ht. Ergebnis der ACE-Studie aber ist: Die Frauen in den neuen Bundesl&#228;ndern (Brandenburg, Sachsen, Th&#252;ringen) verursachen die wenigsten Unf&#228;lle, die Frauen in Bayern, Niedersachsen und &#8211; am schlechtesten – im Saarland sind die Fahrerinnen mit dem h&#246;chsten Unfallrisiko. Aber immer noch besser als alle M&#228;nner.<span id="more-11874"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.focus.de/auto/news/verkehrsanalyse-sind-frauen-die-besseren-autofahrer_aid_487435.html">Sind Frauen die besseren Autofahrer?</a>, <em><span style="font-weight: normal;">Focus online</span></em></strong></p>
<blockquote><p>So haben sich im Jahr 2008 mehr als 320 000 Unf&#228;lle mit Verletzungen eines oder mehrerer Beteiligten ereignet, von denen mit 217 843 Unf&#228;llen gut zwei Drittel durch M&#228;nner hinterm Steuer herbeigef&#252;hrt wurden. Die Frauenquote liegt derweil nur bei 37 Prozent. Hochgerechnet auf die weibliche Bev&#246;lkerung der Bundesrepublik ergibt sich daraus eine Quote von 216 Unf&#228;llen mit Personensch&#228;den pro 100 000 vollj&#228;hriger Frauen.</p>
<p>Doch selbst die schlechtesten Werte bei den Frauen sind noch deutlich besser als die der m&#228;nnlichen Autofahrer, die mit einer Quote von 413 Unf&#228;llen auf 100 000 Einwohner nahezu doppelt so h&#228;ufig schwere Unf&#228;lle mit Personenschaden verursachen. Allerdings liegen der ACE-Auswertung absolute Zahlen zugrunde, wodurch zu ber&#252;cksichtigen ist, dass zwar 82 Prozent aller vollj&#228;hrigen Frauen &#252;ber einen F&#252;hrerschein verf&#252;gen, aber auch immerhin 93 Prozent der M&#228;nner. Hinzu kommt, dass die j&#228;hrliche Fahrleistung der weiblichen Bev&#246;lkerung weit unter jener der M&#228;nner liegt. Im Jahr 2002 lag die durchschnittlich Tagfahrleistung bei durchschnittlich 30 Kilometern bei den M&#228;nnern und bei zw&#246;lf Kilometern bei den Frauen.</p></blockquote>
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		<title>Teures Privatauto? Keine Dienstwagensteuer</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/teures-privatauto-keine-dienstwagensteuer/2010/03/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein teurer Dienstwagen f&#252;r den Firmenchef? Da reibt sich der Sachbearbeiter beim Finanzamt schon die H&#228;nde beim Bearbeiten der Steuererkl&#228;rung. Denn selbstverst&#228;ndlich unterstellt er, dass dieser Wagen nicht nur gesch&#228;ftlich, sondern auch privat genutzt wird. Und dann ist Dienstwagensteuer f&#228;llig, und nicht zu knapp. Aber nicht in jedem Fall.
Zumindest das Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (Aktenzeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein teurer Dienstwagen f&#252;r den Firmenchef? Da reibt sich der Sachbearbeiter beim Finanzamt schon die H&#228;nde beim Bearbeiten der Steuererkl&#228;rung. Denn selbstverst&#228;ndlich unterstellt er, dass dieser Wagen nicht nur gesch&#228;ftlich, sondern auch privat genutzt wird. Und dann ist Dienstwagensteuer f&#228;llig, und nicht zu knapp. Aber nicht in jedem Fall.<span id="more-11833"></span></p>
<p>Zumindest das Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (Aktenzeichen 2 K 442/02) ist der Meinung, dass eine private Nutzung nicht unterstellt werden kann, wenn der Steuerpflichtige zwei gleichwertige Privatfahrzeuge unterh&#228;lt, wie das <a href="http://aktuell.szary.de/privatnutzung-dienstwagen-gleichwertiges-privatfahrzeug-780">Szary Blog</a> berichtet. Als Dienstwagen war ein Porsche 911 im Einsatz, privat wurden ein Porsche 928 und ein gro&#223;er Volvo genutzt.</p>
<p>via<a href="http://aktuell.szary.de/privatnutzung-dienstwagen-gleichwertiges-privatfahrzeug-780/"><strong> Szary Blog</strong></a></p>
<blockquote><p>Das Finanzgericht urteilte, in dieser Konstellation “w&#228;re das Halten der beiden (etwa vergleichbaren) privaten Fahrzeuge wirtschaftlich v&#246;llig unvern&#252;nftig”, wenn die Eheleute stattdessen das betriebliche Fahrzeug f&#252;r private Zwecke genutzt h&#228;tten.</p>
<p>Ob es bei der Entscheidung bleibt, muss abgewartet werden. Die Finanzbeh&#246;rde hat Revision eingelegt (Az. des BFH: VIII R 42/09).
</p></blockquote>
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		<title>Kein Risiko durch Gebrauchtwagen-Formularvertrag</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/kein-risiko-durch-gebrauchtwagen-formularvertrag/2010/02/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eim Kauf des Gebrauchtwagens auf Nummer sicher gegangen, einen Formularvertrag von Automobilclub oder Versicherung genommen – und hinterher doch der Dumme, weil vorgedruckte Klauseln rechtlich nicht haltbar waren? Diese Sorgen m&#252;ssen Privatverk&#228;ufer nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht mehr haben. Haben sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer zuvor darauf geeinigt, welchen Formularvertrag sie nehmen, k&#246;nnen Fehler in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_8731" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/gebrauchtwagen_kauf.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/gebrauchtwagen_kauf.jpg" alt="Gebrauchtwagenkauf: Fehler im Formularvertrag nicht allein Verk&#228;ufer-Problem" title="gebrauchtwagen_kauf" width="496" height="213" class="size-full wp-image-8731" /></a><p class="wp-caption-text">Gebrauchtwagenkauf: Fehler im Formularvertrag nicht allein Verk&#228;ufer-Problem</p></div>Beim Kauf des Gebrauchtwagens auf Nummer sicher gegangen, einen Formularvertrag von Automobilclub oder Versicherung genommen – und hinterher doch der Dumme, weil vorgedruckte Klauseln rechtlich nicht haltbar waren? Diese Sorgen m&#252;ssen Privatverk&#228;ufer nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht mehr haben. Haben sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer zuvor darauf geeinigt, welchen Formularvertrag sie nehmen, k&#246;nnen Fehler in diesem Vertrag hinterher nicht mehr das Problem von einer der beiden Vertragsparteien allein sein, so die Karlsruher Richter.<span id="more-11697"></span></p>
<p>In dem Fall, in dem es um den Kauf eines gebrauchten Volvo ging, hatte der K&#228;ufer moniert, eine der im Formularvertrag verwendeten Klauseln versto&#223;e gegen geltendes Recht. Damit sei der vereinbarte Gew&#228;hrleistungsausschluss hinf&#228;llig und der Verk&#228;ufer m&#252;sse f&#252;r M&#228;ngel finanziell geradestehen. </p>
<p>Dem schoben die BGH-Richter, ebenso wie die beiden Vorinstanzen, einen Riegel vor. Wenn sich K&#228;ufer und Verk&#228;ufer vorab auf einen Vertrag einigten, gingen ung&#252;nstige Vertragsklauseln nicht zu zu Lasten des Verk&#228;ufers. </p>
<p>BGH, Urteil vom 17. Februar 2010, Aktenzeichen VIII ZR 67/09<br />
Amtsgericht D&#252;sseldorf, Urteil vom 19. August 2008, Aktenzeichen 28 C 15536/07<br />
Landgericht D&#252;sseldorf, Urteil vom 6. Februar 2009, Aktenzeichen 22 S 321/08</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,678528,00.html"><strong>Mustervertr&#228;ge beim Autokauf grunds&#228;tzlich g&#252;ltig,</strong></a><em> spiegel online</em></p>
<blockquote><p>Juristische Laien k&#246;nnen beim Autokauf auf Mustervertr&#228;ge setzen, wie sie beispielsweise vom ADAC oder Versicherungen im Internet zum Download angeboten werden. Das gilt selbst dann, wenn das Formular eine Klausel beinhaltet, die juristisch nicht mehr korrekt ist. Haben sich die Parteien auf ein Vertragsmuster geeinigt, kann im Nachhinein nicht einer allein das Risiko tragen, urteilten die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) am Mittwoch.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.kfz-betrieb.vogel.de/recht/articles/250998/"><strong>BGH zur Nutzung von Vertragsvordrucken,</strong></a><em> kfz-betrieb</em></p>
<blockquote><p>Im verhandelten Fall hatte die beklagte Partei im Mai 2007 als Privatperson einen gebrauchten Volvo zum Preis von 4.600 Euro an den Kl&#228;ger verkauft. Die Beklagte hatte das Fahrzeug selbst zwei Jahre zuvor von einem Gebrauchtwagenh&#228;ndler erworben. </p>
<p>Als Vertragsformular wurde ein Vordruck einer Versicherung verwendet, der als „Kaufvertrag Gebrauchtwagen &#8211; nur f&#252;r den Verkauf zwischen Privatpersonen“ gekennzeichnet ist. Die Parteien hatten zuvor telefonisch dar&#252;ber gesprochen, wer ein Vertragsformular mitbringen solle, und sich auf das der Beklagten bereits vorliegende Vertragsformular der Versicherung geeinigt.</p>
<p>Dieses Formular enth&#228;lt folgende Klausel: „Der K&#228;ufer hat das Fahrzeug &#252;berpr&#252;ft und Probe gefahren. Die Rechte des K&#228;ufers bei M&#228;ngeln sind ausgeschlossen, es sei denn, der Verk&#228;ufer hat einen Mangel arglistig verschwiegen und/oder der Verk&#228;ufer hat eine Garantie f&#252;r die Beschaffenheit des Vertragsgegenstandes abgegeben, die den Mangel betrifft“.</p>
<p>Das Stellen vorformulierter Vertragsbedingungen k&#246;nnte der einseitigen Ausnutzung der Vertragsgestaltungsfreiheit einer Vertragspartei gleichkommen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Einbeziehung der Vertragsbedingungen sich als das Ergebnis einer freien Entscheidung der anderen Vertragspartei darstellt. Dazu ist erforderlich, dass diese in der Auswahl der in Betracht kommenden Vertragstexte frei ist und Gelegenheit erh&#228;lt, alternativ eigene Textvorschl&#228;ge mit der effektiven M&#246;glichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlungen einzubringen.</p></blockquote>
<p>via <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=pm&#038;pm_nummer=0036/10">BGH-Pressemitteilung</a></strong></p>
<blockquote><p>Der Bundesgerichtshof hat heute &#252;ber die Frage entschieden, ob die Vorschriften &#252;ber Allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen (§§ 305 ff. BGB) im Falle eines Kaufs unter Privatleuten anwendbar sind, wenn dem Gesch&#228;ft ein Vertragsformular zugrunde gelegt wird, das der einen Vertragspartei vorliegt, aber von Dritten stammt (hier von einer Versicherung als Serviceleistung angeboten wurde). Die Anwendbarkeit der Vorschriften wurde in dem entschiedenen Fall verneint.</p>
<p>Die Beklagte verkaufte im Mai 2007 als Privatperson einen gebrauchten Volvo zum Preis von 4.600 € an den Kl&#228;ger. Die Beklagte hatte das Fahrzeug selbst zwei Jahre zuvor von einem Gebrauchtwagenh&#228;ndler erworben. Als Vertragsformular wurde ein Vordruck einer Versicherung verwendet, der als &#8220;Kaufvertrag Gebrauchtwagen &#8211; nur f&#252;r den Verkauf zwischen Privatpersonen&#8221; gekennzeichnet ist. Die Parteien hatten zuvor telefonisch dar&#252;ber gesprochen, wer ein Vertragsformular mitbringen solle, und sich auf das der Beklagten bereits vorliegende Vertragsformular der Versicherung geeinigt. Dieses Formular enth&#228;lt folgende Klausel:</p>
<p>&#8220;Der K&#228;ufer hat das Fahrzeug &#252;berpr&#252;ft und Probe gefahren. Die Rechte des K&#228;ufers bei M&#228;ngeln sind ausgeschlossen, es sei denn, der Verk&#228;ufer hat einen Mangel arglistig verschwiegen und/oder der Verk&#228;ufer hat eine Garantie f&#252;r die Beschaffenheit des Vertragsgegenstandes abgegeben, die den Mangel betrifft&#8221;.</p>
<p>Mit der Behauptung, das Fahrzeug habe vor &#220;bergabe an ihn einen erheblichen Unfallschaden gehabt, hat der K&#228;ufer eine Minderung des von ihm gezahlten Kaufpreises um 1.000 € geltend gemacht und Klage erhoben. In den ersten beiden Instanzen ist die Klage abgewiesen worden.</p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision des Kl&#228;gers hatte keinen Erfolg. Der unter anderem f&#252;r das Kaufrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Verk&#228;uferin die Gew&#228;hrleistung f&#252;r M&#228;ngel des verkauften Fahrzeugs wirksam ausgeschlossen hat. Zwar h&#228;tte der uneingeschr&#228;nkte Gew&#228;hrleistungsausschluss einer Pr&#252;fung am Ma&#223;stab des § 309 Nr. 7 BGB* nicht standgehalten, wenn es sich um eine Allgemeine Gesch&#228;ftsbedingung gehandelt h&#228;tte. Das ist aber nicht der Fall, weil die Vertragsbedingung nicht im Sinne des § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB* von der Verk&#228;uferin gestellt worden ist.</p>
<p>In einem Stellen vorformulierter Vertragsbedingungen kommt die einseitige Ausnutzung der Vertragsgestaltungsfreiheit einer Vertragspartei zum Ausdruck. Daran fehlt es, wenn die Einbeziehung der Vertragsbedingungen sich als das Ergebnis einer freien Entscheidung der anderen Vertragspartei darstellt. Dazu ist erforderlich, dass diese in der Auswahl der in Betracht kommenden Vertragstexte frei ist und Gelegenheit erh&#228;lt, alternativ eigene Textvorschl&#228;ge mit der effektiven M&#246;glichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlungen einzubringen. Diese Freiheit hat im entschiedenen Fall f&#252;r den K&#228;ufer bestanden, weil die Parteien sich auf ein Vertragsformular geeinigt hatten und der K&#228;ufer damit nach den Feststellungen des Landgerichts die M&#246;glichkeit hatte, dem Vertragsschluss ein Vertragsformular eigener Wahl zugrunde zu legen.</p></blockquote>
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		<title>Film @17.17: Eine Reise durch Asien</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine wunderbare Reise in eindrucksvollen Bildern durch Asien – Thailand, Kambodscha, Vietnam via Vimeo
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="280"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8728416&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8728416&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="280"></embed></object>Eine wunderbare Reise in eindrucksvollen Bildern durch Asien – Thailand, Kambodscha, Vietnam via <a href="http://vimeo.com/8728416">Vimeo</a></p>
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		<title>Auto darf nicht gepf&#228;ndet werden</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn das Auto f&#252;r den t&#228;glichen Weg zur Arbeit unverzichtbar ist, darf es nicht gepf&#228;ndet werden. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem heute ver&#246;ffentlichten Beschluss unterstrichen. Damit muss ein Gl&#228;ubiger auf einem anderen Weg versuchen, rund 2500 Euro Schulden einzutreiben. Die Pf&#228;ndung des vom Mann der Schuldnerin f&#252;r den Arbeitsweg genutzten Autos w&#252;rde die wirtschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Pfandsiegel.jpg" height="149" width="200" alt="pfandsiegel" title="pfandsiegel" style="float:right">Wenn das Auto f&#252;r den t&#228;glichen Weg zur Arbeit unverzichtbar ist, darf es nicht gepf&#228;ndet werden. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem heute ver&#246;ffentlichten Beschluss unterstrichen. Damit muss ein Gl&#228;ubiger auf einem anderen Weg versuchen, rund 2500 Euro Schulden einzutreiben. Die Pf&#228;ndung des vom Mann der Schuldnerin f&#252;r den Arbeitsweg genutzten Autos w&#252;rde die wirtschaftliche Existenz der Familie gef&#228;hrden, so der BGH. Anders w&#228;re die Entscheidung allerdings ausgefallen, w&#252;rde die Familie nicht in einem kleinen Dorf mit schlechter Verkehrsanbindung wohnen, sondern in einem Ort mit gut ausgebauten &#246;ffentlichten Verkehrsmitteln.<span id="more-11711"></span></p>
<p>BGH, Beschluss vom 28. Januar 2010, Aktenzeichen  VII ZB 16/09<br />
AG Nordhausen, Beschluss vom 26. November 2008, Aktenzeichen  2 M 1320/08<br />
LG M&#252;hlhausen,  Beschluss vom 28. Januar 2009, Aktenzeichen 2 T 286/08</p>
<p>via <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0041/10"><strong>Pressemitteilung BGH</strong> </a></p>
<blockquote><p>Die Gl&#228;ubigerin betreibt wegen einer Forderung von 2.459,79 € die Zwangsvollstreckung gegen die Schuldnerin. Diese ist erwerbsunf&#228;hig und bezieht nur eine kleine Rente. Sie lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in einem Dorf. Der Ehemann ist in der Kreisstadt besch&#228;ftigt. F&#252;r die Fahrten zur Arbeitsstelle und zur&#252;ck benutzt er einen PKW, der auf die Schuldnerin zugelassen ist. Die Gl&#228;ubigerin hat die Gerichtsvollzieherin beauftragt, diesen PKW zu pf&#228;nden. Das hat die Gerichtsvollzieherin abgelehnt. Das Amtsgericht hat die Erinnerung der Gl&#228;ubigerin zur&#252;ckgewiesen; ihre sofortige Beschwerde ist ohne Erfolg geblieben.</p>
<p>Die dagegen gerichtete, vom Beschwerdegericht zugelassene Rechtsbeschwerde hatte keinen Erfolg. Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass gem&#228;&#223; § 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO * auch die Gegenst&#228;nde unpf&#228;ndbar sind, die der Ehegatte des Schuldners f&#252;r die Fortsetzung einer Erwerbst&#228;tigkeit ben&#246;tigt. </p>
<p>Zur Begr&#252;ndung hat er unter anderem ausgef&#252;hrt: Die Vorschrift sch&#252;tze auch den Unterhalt der Familie. Durch eine Pf&#228;ndung dieser Gegenst&#228;nde w&#228;re die wirtschaftliche Existenz der Familie in gleicher Weise gef&#228;hrdet wie durch Pf&#228;ndung beim erwerbst&#228;tigen Schuldner. </p>
<p>Welcher Ehegatte den zu pf&#228;ndenden Gegenstand f&#252;r seine Erwerbst&#228;tigkeit ben&#246;tige, k&#246;nne im Rahmen des § 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO* daher nicht entscheidend sein. Zur Fortsetzung der Erwerbst&#228;tigkeit erforderliche Gegenst&#228;nde k&#246;nnten auch Kraftfahrzeuge sein, die ein Arbeitnehmer f&#252;r die t&#228;glichen Fahrten von seiner Wohnung zu seinem Arbeitsplatz und zur&#252;ck ben&#246;tige. </p>
<p>Das Kraftfahrzeug sei f&#252;r die Bef&#246;rderung allerdings nicht erforderlich, wenn der Arbeitnehmer in zumutbarer Weise &#246;ffentliche Verkehrsmittel benutzen k&#246;nne. Das sei hier nach den rechtsfehlerfreien Feststellungen des Beschwerdegerichts wegen der ung&#252;nstigen Verkehrsanbindung im l&#228;ndlich gepr&#228;gten Gebiet nicht der Fall.</p></blockquote>
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		<title>Autokauf: H&#228;ndler muss die bestellte Farbe liefern</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[in Urteil, dass nicht nur Frauen freuen wird (die ja angeblich beim Autokauf in allererster Linie nur die Farbe des Autos als entscheidendes Kriterium heranziehen). Ganz klare Ansage des Bundesgerichtshofs: &#8220;Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.&#8221; Liefert der H&#228;ndler einen Wagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_10912" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/autofarben_kleinwagen.jpg" alt="Die bestellte Farbe muss geliefert werden: Egal, ob Kleinwagen oder Corvette" title="autofarben_kleinwagen" width="496" height="178" class="size-full wp-image-10912" /><p class="wp-caption-text">Die bestellte Farbe muss geliefert werden: Egal, ob Kleinwagen oder Corvette</p></div>Ein Urteil, dass nicht nur Frauen freuen wird (die ja angeblich beim Autokauf in allererster Linie nur die Farbe des Autos als entscheidendes Kriterium heranziehen). Ganz klare Ansage des Bundesgerichtshofs: &#8220;Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.&#8221; Liefert der H&#228;ndler einen Wagen mit einer anderen Farbe als der bestellten, handelt es sich folglich um einen Sachmangel.<span id="more-11693"></span></p>
<p>Damit greift dann aber das komplette Instrumentarium der Sachm&#228;ngelhaftung: Der K&#228;ufer kann vom H&#228;ndler verlangen, dass er diesen Sachmangel abstellt, was bei einer falschen Lackierung schwer fallen d&#252;rfte – der H&#228;ndler m&#252;sste also f&#252;r eine Ersatzlieferung sorgen oder aber der Kauf platzt und der K&#228;ufer kann das Fahrzeug zur&#252;ckgeben.</p>
<p>Verhandelt und jetzt vom BGH entschieden wurde &#252;brigens ein Autokauf aus dem Jahr 2005 – und in den ersten beiden Instanzen hatte jeweils der H&#228;ndler gesiegt. Ganz zu Ende ist der Prozessmarathon damit allerdings noch nicht, denn das Oberlandesgericht Stuttgart muss jetzt nochmals ran, weil die Richter kl&#228;ren m&#252;ssen, ob sich H&#228;ndler und K&#228;ufer zwischenzeitlich nicht doch darauf geeinigt hatten, eine schwarze statt der bestellten Corvette in Le Mans Blue Metallic zu liefern. </p>
<p>BGH, Urteil vom 17. Februar 2010, Aktenzeichen VIII ZR 70/07<br />
Landgericht Ellwangen, Urteil vom 15. September 2006, Aktenzeichen 3 O 579/05<br />
OLG Stuttgart,  Urteil vom 5. M&#228;rz 2007, Aktenzeichen 5 U 173/06</p>
<p>via <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0039/10"><strong>Pressemitteilung BGH </strong></a></p>
<blockquote><p>Der Beklagte kaufte im M&#228;rz 2005 bei einem in Florida/USA ans&#228;ssigen Unternehmen einen Pkw Chevrolet Corvette zu einem Preis von rund 55.000 US-Dollar. Das von der Verk&#228;uferin anschlie&#223;end zur Lieferung angebotene Fahrzeug weist nicht, wie im Vertrag angegeben, eine Lackierung in &#8220;Le Mans Blue Metallic&#8221; auf, sondern ist schwarz. Der Beklagte verweigert die Annahme des Fahrzeugs und die Zahlung des Kaufpreises mit der Begr&#252;ndung, die Verk&#228;uferin habe den Vertrag nicht ordnungsgem&#228;&#223; erf&#252;llt. Die Kl&#228;gerin verlangt aus abgetretenem Recht der Verk&#228;uferin Zahlung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Lieferung des Fahrzeugs. Der K&#228;ufer ist in den ersten beiden Instanzen verurteilt worden. Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung dabei im Wesentlichen darauf gest&#252;tzt, dass ein Zur&#252;ckweisungsrecht des K&#228;ufers noch vor Lieferung nur dann bestehe, wenn er ein R&#252;cktrittsrecht nach § 323 BGB* habe. Dies sei aber gem&#228;&#223; § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB* ausgeschlossen, weil die Lieferung einer schwarzen statt einer blauen Corvette keine erhebliche Pflichtverletzung darstelle.</p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision des K&#228;ufers hatte Erfolg. Der unter anderem f&#252;r das Kaufrecht zust&#228;ndige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Lieferung eines Kraftfahrzeugs in einer anderen als der bestellten Farbe im Regelfall einen erheblichen Sachmangel und damit auch eine erhebliche Pflichtverletzung gem&#228;&#223; § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB* darstellt, und zwar auch dann, wenn vom K&#228;ufer zun&#228;chst auch eine andere Fahrzeugfarbe in Betracht gezogen wurde. Die Lackfarbe bestimmt ma&#223;geblich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und geh&#246;rt deshalb f&#252;r den K&#228;ufer zu den ma&#223;geblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung.</p>
<p>Die Sache ist an das Berufungsgericht zur&#252;ckverwiesen worden, weil aufgrund weiterer Umst&#228;nde des Falles noch zu kl&#228;ren ist, ob die Kaufvertragsparteien sich nachtr&#228;glich auf die Lieferung einer schwarzen Corvette geeinigt haben.</p>
<p>* § 323 BGB: R&#252;cktritt wegen nicht oder nicht vertragsgem&#228;&#223; erbrachter Leistung</p>
<p>Erbringt bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine f&#228;llige Leistung nicht oder nicht vertragsgem&#228;&#223;, so kann der Gl&#228;ubiger, wenn er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherf&#252;llung bestimmt hat, vom Vertrag zur&#252;cktreten.</p>
<p>(5) … 2Hat der Schuldner die Leistung nicht vertragsgem&#228;&#223; bewirkt, so kann der Gl&#228;ubiger vom Vertrag nicht zur&#252;cktreten, wenn die Pflichtverletzung unerheblich ist.</p></blockquote>
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		<title>Stra&#223;en in Deutschland: Ersch&#252;tternd schlecht</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Schlag war kurz und trocken, das Schlagloch vorher nicht zu erkennen. Knapp zwei Kilometer sp&#228;ter signalisierte die Reifendruckkontrolle, dass der unfreiwillige Rumpler nicht folgenlos geblieben war. Rapide verlor das rechte Vorderrad an Luft, mit M&#252;he und Not gelang es, den Seat Exeo ST von der engen Landstra&#223;e auf den n&#228;chsten Parkplatz zu man&#246;vrieren. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schlag war kurz und trocken, das Schlagloch vorher nicht zu erkennen. Knapp zwei Kilometer sp&#228;ter signalisierte die Reifendruckkontrolle, dass der unfreiwillige Rumpler nicht folgenlos geblieben war. Rapide verlor das rechte Vorderrad an Luft, mit M&#252;he und Not gelang es, den Seat Exeo ST von der engen Landstra&#223;e auf den n&#228;chsten Parkplatz zu man&#246;vrieren. Die scharfe Asphaltkante des Schlaglochs auf der ersch&#252;tternd schlechten Gemeindestra&#223;e im oberbayerischen Reit im Winkl hatte den fast nagelneuen Winterreifen an der Flanke regelrecht aufgeschlitzt. <span id="more-11629"></span></p>
<p>Zum Gl&#252;ck, m&#246;chte man fast sagen. Ein weniger schwerer Schaden mit schleichendem Luftverlust h&#228;tte anderntags auf der Autobahn m&#246;glicherweise viel schlimmere Folgen gehabt. Auf solche Risiken m&#252;ssen sich Autofahrer in Deutschland, gerade nach diesem harten Winter, verst&#228;rkt einstellen. Mancherorts erinnern die Rumpelstra&#223;en an DDR-Stra&#223;en selig</p>
<p><a href="http://www.welt.de/motor/article6420775/Deutschland-das-Schlaglochland.html"><strong>Deutschland, das Schlaglochland,</strong></a> <em>Die Welt</em></p>
<blockquote><p>Von den fast 400.000 Kilometern, die das kommunale Stra&#223;ennetz in Deutschland umfasst, sind laut Rainer Hillg&#228;rtner vom Automobilclub ACE mehr als 64.000 wegen schwerwiegender Sch&#228;den „dringend sanierungsbed&#252;rftig“. Das entspricht fast einem Sechstel aller Gemeindestra&#223;en.</p>
<p>Bemerkbar macht sich das in tief klaffenden Schlagl&#246;chern, zerbr&#246;selndem Asphalt, Spurrillen und steilen Abrisskanten. „Die Lage ist dramatisch“, sagt der ACE-Sprecher. Der T&#220;V Rheinland sch&#228;tzt, dass auch aufgrund des harten Winters, den Deutschland in den vergangenen Wochen erlebt hat, sogar 30 bis 40 Prozent aller Stra&#223;en in Deutschland „stark gesch&#228;digt“ sind. Oft werden die Sch&#228;den erst mit einsetzendem Tauwetter deutlich: Wasser dringt an vorgesch&#228;digten Stellen durch feine Risse in den Belag ein und weicht den Untergrund auf. Bei Frost sprengt das Wasser in den Rissen den Asphalt regelrecht auf. Der ACE hat ausgerechnet, dass die Gemeinden zur Beseitigung der Sch&#228;den mehr als 25 Milliarden Euro aufwenden m&#252;ssten.</p>
<p>Tats&#228;chlich sind im Jahresschnitt nach Angaben des ADAC bundesweit rund acht Milliarden Euro verplant, nur f&#252;nf werden jedoch tats&#228;chlich f&#252;r die Instandhaltung der Stra&#223;en ausgegeben</p></blockquote>
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		<title>Ru&#223;partikelfilter: Kein Filter, keine Nachr&#252;stung</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, so ganz muss man nicht alles begreifen, was rund um die Umweltzonen in Deutschland und die Nachr&#252;stung von Ru&#223;partikelfiltern in Gesetzen, Verordnungen und anderen Bestimmungen festgelegt ist. Die Frage zum Beispiel, warum von st&#228;dtischen Fahrzeugen in die Luft geblasener Ru&#223; weniger sch&#228;dlich sein soll als der aus privaten Fahrzeugen, die kann vermutlich niemand unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, so ganz muss man nicht alles begreifen, was rund um die Umweltzonen in Deutschland und die Nachr&#252;stung von Ru&#223;partikelfiltern in Gesetzen, Verordnungen und anderen Bestimmungen festgelegt ist. Die Frage zum Beispiel, warum von st&#228;dtischen Fahrzeugen in die Luft geblasener Ru&#223; weniger sch&#228;dlich sein soll als der aus privaten Fahrzeugen, die kann vermutlich niemand unserer Schlauberger in Berlin beantworten. <span id="more-11581"></span></p>
<p>Kein Wunder also, wenn der von <em>auto motor und sport</em> portr&#228;tierte Handwerker aus Stuttgart geh&#246;rigen Frust schiebt, weil er f&#252;r sein bereits einmal f&#252;r viel Geld nachger&#252;stetes Firmenfahrzeug keinen Nachr&#252;stfilter findet und er nur darauf hoffen kann, dass ihm ein Fahrverbot in Stuttgart erspart bleibt – w&#228;hrend f&#252;r st&#228;dtische Fahrzeuge keine Plakettenpflicht gilt.</p>
<p><a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/russpartikelfilter-nachruestung-wird-weiterhin-gefoerdert-1735602.html"><strong>Russpartikelfilter-Nachr&#252;stung: Die F&#246;rderung kommt nicht allen zu Gute</strong></a><strong>,</strong> <em>auto motor und sport </em></p>
<blockquote><p>Das Problem f&#252;r viele Handwerker: Meist werden die Kleintransporter so lange wie m&#246;glich genutzt, weil sich die teuren Spezialeinbauten f&#252;r Werkzeug und Transport nur so rentieren. </p>
<p>Ewe wollte den Mitsubishi urspr&#252;nglich zw&#246;lf Jahre fahren, doch die Versch&#228;rfung der Umweltzonen macht das nun schwierig. &#8220;Das treibt kleine Betriebe in die Existenznot&#8221;, berichtet Ewe. Dass st&#228;dtische Fahrzeuge von der Plakettenverordnung befreit sind, hebt nicht gerade die Laune der Selbstst&#228;ndigen. </p>
<p>Eine L&#246;sung dieses Dilemmas w&#228;re eine Anhebung der F&#246;rderung. Das w&#252;rde den Anreiz zur Umr&#252;stung steigern und so die Anbieter motivieren, das Angebot auszuweiten, verlautet aus ihren Kreisen. Doch angesichts klammer Kassen d&#252;rfte das wohl eher unwahrscheinlich sein.</p></blockquote>
<p>Welche Verbotsregelungen in den mehr als 40 Umweltzonen in Deutschland gelten, wann Versch&#228;rfungen geplant sind und welche Ausnahmeregelungen m&#246;glich sind, hat <em> auto motor und sport </em>au&#223;erdem in dem Beitrag  <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/umweltzonen-ausnahmen-vom-fahrverbot-1706122.html"><strong>Ausnahmen vom Fahrverbot</strong></a> zusammengefasst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zu teure Unfallreparatur? Versicherung muss zahlen</title>
		<link>http://www.autotestsonline.de/zu-teure-unfallreparatur-versicherung-muss-zahlen/2010/02/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ech f&#252;r die Versicherung, wenn sich der Gutachter nach einem Verkehrsunfall irrt und damit den Weg f&#252;r eine teure Reparatur freigibt, obwohl die Reparaturkosten so hoch sind, dass es f&#252;r die Versicherung g&#252;nstiger gewesen w&#228;re, einen Totalschaden abzurechnen.
Klingt ein wenig kompliziert, hat aber folgenden Hintergrund: Nach einem Verkehrsunfall soll so verfahren werden, dass eine wirtschaftlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/unfallgutachten.jpg" alt="Unfallgutachter bei der Arbeit: Irrt er sich, tr&#228;gt die Versicherung das Risiko" title="unfallgutachten" width="496" height="278" class="size-full wp-image-11546" /><p class="wp-caption-text">Unfallgutachter bei der Arbeit: Irrt er sich, tr&#228;gt die Versicherung das Risiko</p></div>Pech f&#252;r die Versicherung, wenn sich der Gutachter nach einem Verkehrsunfall irrt und damit den Weg f&#252;r eine teure Reparatur freigibt, obwohl die Reparaturkosten so hoch sind, dass es f&#252;r die Versicherung g&#252;nstiger gewesen w&#228;re, einen Totalschaden abzurechnen.<span id="more-11523"></span></p>
<p>Klingt ein wenig kompliziert, hat aber folgenden Hintergrund: Nach einem Verkehrsunfall soll so verfahren werden, dass eine wirtschaftlich vern&#252;nftige L&#246;sung gefunden wird. Das hei&#223;t: Ein Auto darf nicht auf Teufel komm raus repariert werden, nur weil das Herz seines Besitzers daran h&#228;ngt. Liegen die Reparaturkosten bei 130 Prozent oder mehr des aktuellen Wiederbeschaffungswerts (gleichwertiges Fahrzeug auf dem Gebrauchtwagenmarkt), dann muss die Versicherung die Reparaturkosten nicht &#252;bernehmen, sondern kann auf Totalschaden-Basis abrechnen.</p>
<p>Beispiel: Das besch&#228;digte Fahrzeug hatte einen Wert von 10.000 Euro, die Instandsetzungskosten liegen aber nach Gutachten bei 15.000 Euro. Dann greift die 130-Prozent-Regelung, die Versicherung des Sch&#228;digers &#252;berweist 10.000 Euro minus dem Schrottwert des Fahrzeugs, so dass dem gesch&#228;digten Autofahrer am Ende (nach dem Verkauf des Wracks) 10.000 Euro bleiben, sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen neuen fahrbaren Untersatz zu besorgen.</p>
<p>Was aber, wenn sich der Gutachter irrt und im Rahmen der Schadensbegutachtung ein teures Bauteil &#252;bersieht, das ebenfalls Schaden genommen hat – und so die Reparatur erheblich teurer und die 130-Prozent-Grenze weit &#252;berschritten wird? Kann dann die Versicherung die Zahlung verweigern?</p>
<p>Kann sie nicht, hat zumindest das Landgericht T&#252;bingen entschieden (Aktenzeichen 7 O 503/08) in einem Fall, bei dem die Reparaturkosten mit rund 23.000 Euro erheblich &#252;ber dem Wiederbeschaffungswert von 13.000 Euro lagen.</p>
<p><a href="http://www.kfz-betrieb.vogel.de/index.cfm?pid=8584&amp;pk=249017&amp;nl=1&amp;cmp=nl-147--050210"><strong>Prognoserisiko gilt auch bei wesentlich teureren Reparaturen,</strong></a> <em>kfz-betrieb</em></p>
<blockquote><p>Der Gesch&#228;digte hatte nach &#220;berzeugung des Gerichts vor Erteilung des Reparaturauftrags ein Sachverst&#228;ndigengutachten in Auftrag gegeben. Weil durch den Gutachter ein verdeckter Schaden zun&#228;chst &#252;bersehen wurde, kam dieser im Gutachten zu Reparaturkosten, die noch im Rahmen der 130-Prozent-Grenze lagen. Erst nach einer Demontage im Rahmen der Reparatur wurde erkennbar, dass die tats&#228;chlichen Reparaturkosten weit h&#246;her liegen w&#252;rden.</p>
<p>Das Gericht legte Wert auf den Nachweis, dass die Reparatur erst nach Kenntnis des Gutachtenergebnisses und aufgrund dieses Gutachtens in Auftrag gegeben wurde. Au&#223;erdem sei Voraussetzung der &#220;bernahme der vollen Reparaturkosten, dass die Fehlerhaftigkeit des Gutachtens f&#252;r den Gesch&#228;digten nicht erkennbar gewesen sein darf. Das LG T&#252;bingen verteidigt in dieser Entscheidung konsequent die Auffassung, dass es f&#252;r die Beurteilung der Reparaturw&#252;rdigkeit auf den Zeitpunkt der Auftragserteilung ankommt. Das Risiko, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass tats&#228;chlich die Reparaturw&#252;rdigkeit nicht gegeben war, tr&#228;gt dann der Sch&#228;diger bzw. dessen Versicherung.</p></blockquote>
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		<title>Promille am Steuer: Teure Alkohol-Fahrt</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[enn der Uniformierte am Stra&#223;enrand mit dem Leuchtstab entschieden gen Haltebucht winkt –  dann ist es zu sp&#228;t. Zu sp&#228;t, dar&#252;ber nachzudenken, wieviele Halbe oder Prosecco es im Laufe des Abends tats&#228;chlich waren oder ob es nicht doch vern&#252;nftiger gewesen w&#228;re, ein Taxi zu rufen. 
Wenn die hei&#223;e Phase des Fasching losgeht, verlieren Autofahrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alkotest.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/alkotest.jpg" alt="Bitte kr&#228;ftig pusten: Alkoholkontrolle mit dem Alkotester" title="alkotest" width="496" height="240" class="size-full wp-image-11530" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte kr&#228;ftig pusten: Alkoholkontrolle mit dem Alkotester</p></div>Wenn der Uniformierte am Stra&#223;enrand mit dem Leuchtstab entschieden gen Haltebucht winkt –  dann ist es zu sp&#228;t. Zu sp&#228;t, dar&#252;ber nachzudenken, wieviele Halbe oder Prosecco es im Laufe des Abends tats&#228;chlich waren oder ob es nicht doch vern&#252;nftiger gewesen w&#228;re, ein Taxi zu rufen. <span id="more-11527"></span></p>
<p>Wenn die hei&#223;e Phase des Fasching losgeht, verlieren Autofahrer zu tausenden den F&#252;hrerschein. Allein im Bereich des Polizeipr&#228;sidiums M&#252;nchen m&#252;ssen jedes Jahr im Fasching mehr als 800 Autofahrer  nach Alkotest und Blutprobe auf &#246;ffentliche Verkehrsmittel umsatteln.</p>
<p>Wer zu bequem zum Lesen ist: Der Versicherer Huk Coburg hat die wichtigsten Fakten zum Thema Promillefahrt und Folgen, auch aus Sicht des Versicherungsschutzes in einem H&#246;rbeitrag zusammengefasst.</p>
<p>Ausf&#252;hrlicher findet sich jedoch alles in unserem Ratgeber</p>
<p>Fest in den K&#246;pfen verankert ist die 0,5-Promille-Grenze. Zeigt der Alkomat bei der Kontrolle diesen Wert an, kommt der Autofahrer um eine Strafe nicht herum, denn mit diesem Pegel ist das Risiko, Menschen zu t&#246;ten oder zu verletzen, doppelt so hoch wie bei einem n&#252;chternen Fahrer.</p>
<p>Der Gesetzgeber spricht von relativer Fahrunt&#252;chtigkeit. Der Autofahrer muss nicht einmal einen Fahrfehler gemacht haben – allein die Tatsache, mit dieser Alkoholmenge im Blut Auto gefahren zu sein, wird bestraft. Die Konsequenz: Vier Punkte in Flensburg, 500 bis 1500 Euro Geldbu&#223;e, dazu ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten. Erstt&#228;ter kommen dabei meist mit den niedrigeren Strafen weg.</p>
<p>Teurer wird es, wenn die Polizei den Fahrer wegen Zeichen von Fahrunsicherheit anh&#228;lt. Das m&#252;ssen nicht gleich die ber&#252;hmten Schlangenlinien sein, sondern auch das Abbremsen vor einer gr&#252;nen Ampel oder das Abbiegen ohne Blinken k&#246;nnen den Argwohn der Beamten wecken. </p>
<p>Mit einem Fahrfehler oder gar einem Unfall wird aus der Ordnungswidrigkeit eine Verkehrs-Straftat. Das Flensburger Konto w&#228;chst um sieben Punkte, das Amtsgericht verh&#228;ngt eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe (bis zu f&#252;nf Jahre) und einen F&#252;hrerscheinentzug mit einer Sperrfrist von einem halben bis zu f&#252;nf Jahren. </p>
<p>Aber Achtung: Diese Strafen bei Fahrunsicherheiten oder einem Unfall treffen den Autofahrer nicht erst ab 0,5 Promille, sondern bereits ab 0,3 Promille – der F&#252;hrerschein ist also weit fr&#252;her in Gefahr. Folgenlos bleibt eine Alkoholkontrolle mit einem Wert von 0,3 bis 0,49 nur dann, wenn keinerlei Anzeichen von Fahrunsicherheiten vorlagen.</p>
<p>Schnellt die Digitalanzeige in ganz andere Dimensionen jenseits der 1,1-Promille-Marke, spricht der Gesetzgeber von absoluter Fahrunt&#252;chtigkeit. Es spielt &#252;berhaupt keine Rolle, ob der Fahrer etwas falsch gemacht hat, denn mit einem solchen Alkoholgehalt im Blut steigt das Unfallrisiko auf das Zehnfache. </p>
<p>Folge sind sieben Punkte, Geld- oder Freiheitsstrafe sowie der Entzug der Fahrerlaubnis f&#252;r sechs Monate bis f&#252;nf Jahre  – oder f&#252;r immer. Im Schnitt verh&#228;ngen die Richter 12 bis 14 Monate F&#252;hrerscheinentzug. Die Geldstrafe ist einkommensabh&#228;ngig, erreicht aber schnell 30 Tagess&#228;tze, also mindestens ein Monats-Nettogehalt.</p>
<p>Bei bereits mehrfach ertappten Autofahrern oder wenn der gemessene Alkoholpegel jenseits der 1,6 Promille liegt, wird der Weg zur&#252;ck zum F&#252;hrerschein dorniger: Dann gehen die Beh&#246;rden davon aus, dass der Fahrer ein Alkoholproblem hat und ordnen an, dass er &#252;ber eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) erst nachweisen muss, Trinken und Fahren klar voneinander trennen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die Folgen der Promillefahrt belasten das Konto enorm: Anwalts- und Verfahrenskosten summieren sich auf rund 1100 Euro, wird die MPU nicht im ersten Anlauf geschafft und au&#223;erdem ein Vorbereitungskurs belegt, sind mindestens 1300 Euro zus&#228;tzlich weg. </p>
<p>Hinzu kommt die Geldstrafe in H&#246;he eines Monatsgehalts und der finanzielle Aufwand, um seine Mobilit&#228;t w&#228;hrend der f&#252;hrerscheinlosen Zeit zu behalten – je nach Wohn- und Arbeitsort kann dies die finanziellen Folgen der Alkoholfahrt schnell in den f&#252;nfstelligen Bereich treiben. </p>
<p>Wer im Job auf seinen F&#252;hrerschein angewiesen ist, muss zudem mit der fristlosen K&#252;ndigung rechnen. </p>
<p>Nicht zu reden davon, wenn ein Unfall passiert: Schon ab 0,3 Promille weigert sich die Vollkaskoversicherung, f&#252;r den Schaden am eigenen Fahrzeug aufzukommen. F&#252;r den Schaden an fremden Autos oder f&#252;r Personensch&#228;den tritt zwar die Haftpflicht ein, aber sie kann Regress bis zu einer H&#246;he von 5000 Euro von ihrem Kunden fordern. </p>
<p>N&#252;chtern kalkuliert, gibt es da nur eins: Nicht trinken – und wenn es doch feuchtfr&#246;hlich wurde, das Auto stehen lassen. </p>
<p>Und nicht vergessen: Der Alkohol baut sich nur mit 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde wieder ab. Restalkohol am n&#228;chsten Morgen hat schon manchen Autofahrer den F&#252;hrerschein gekostet.</p>
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		<title>Toyota und das H&#246;llentempo</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo liegen die Ursachen daf&#252;r, dass ein vergleichsweise banales Bauteil einen Automobil-Giganten wie Toyota jetzt so derartig ins Schleudern bringen kann? Langes Hintergrundst&#252;ck bei ZEIT online &#252;ber die rasante Entwicklung des japanischen Herstellers zur Nummer eins weltweit, &#252;ber Gleichteil- und Plattformstrategien, Zulieferer und Risiken – nicht nur wirtschaftlicher Art, sondern auch f&#252;r das Markenimage.
Zu viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo liegen die Ursachen daf&#252;r, dass ein vergleichsweise banales Bauteil einen Automobil-Giganten wie Toyota jetzt so derartig ins Schleudern bringen kann? Langes Hintergrundst&#252;ck bei <em>ZEIT online</em> &#252;ber die rasante Entwicklung des japanischen Herstellers zur Nummer eins weltweit, &#252;ber Gleichteil- und Plattformstrategien, Zulieferer und Risiken – nicht nur wirtschaftlicher Art, sondern auch f&#252;r das Markenimage.<span id="more-11477"></span></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/06/Toyota-Pedal-Problem"><strong>Zu viel Gas,</strong></a> <em>ZEIT online</em></p>
<blockquote><p>Die massiven R&#252;ckrufaktionen seien »ein Totalschaden« f&#252;r die ehrgeizige Expansionsstrategie der Japaner im vergangenen Jahrzehnt, analysiert Ralf Kalmbach, oberster Autoexperte der Unternehmensberatung Roland Berger, »das wirft den Konzern um Jahre zur&#252;ck«.</p>
<p>Um zum weltgr&#246;&#223;ten Autohersteller aufzusteigen, hatten die Japaner ein wahres H&#246;llentempo vorgelegt: Lag die weltweite Toyota-Produktion 2001 mit gut f&#252;nf Millionen Fahrzeugen noch gleichauf mit der des VW-Konzerns, so hatten die Strategen aus Toyota-City die Wolfsburger bis zum Jahr 2007 um gut drei Millionen Autos abgeh&#228;ngt und den US-Konzern General Motors als gr&#246;&#223;ten Autohersteller &#252;berholt. </p>
<p>Doch das Expansionstempo, bei dem jedes Jahr irgendwo auf der Welt zwei bis drei komplette Autofabriken hochgezogen wurden, hat das bis dahin in der Branche als vorbildlich gepriesene und oft kopierte Toyota-System, h&#246;chste Effizienz mit Qualit&#228;t zu verbinden, offenbar &#252;berstrapaziert. Zu den eng verbundenen japanischen Zulieferern kamen viele neue hinzu. Diese und die neuen Mitarbeiter mussten das Toyota-Qualit&#228;tssystem erst lernen.</p>
<p>Toyotas wurden gekauft, weil man zu einem g&#252;nstigen Preis besonders zuverl&#228;ssige Autos bekam, da h&#228;tten rational denkende Autok&#228;ufer zugegriffen, sagt Experte Kalmbach. Jetzt aber, da die jahrelang eindeutige Qualit&#228;tsf&#252;hrerschaft verloren sei und der Preis nicht mehr niedrig, k&#246;nnten Konkurrenten wie etwa Hyundai aus Korea die Kundschaft abspenstig machen. »Aus welchem Grund soll man einen Toyota kaufen, wenn die Qualit&#228;t nicht mehr stimmt?«, fragt Kalmbach.</p></blockquote>
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		<title>Restwert bei Leasing: Keine Nachzahlung?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rat geht seit Jahren an potenzielle Leasing-Kunden: Kilometervertr&#228;ge sind vorzuziehen, denn bei Restwertvertr&#228;gen hat der Kunde am Ende das Risiko, dass der zur&#252;ckgegebene Wagen tats&#228;chlich noch seinen kalkulierten Restwert erzielt. Wenn er das nicht tut – was derzeit die Regel ist, weil die Gebrauchtwagenpreise eingebrochen sind –, muss der Kunde unter Umst&#228;nden mehrere tausend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rat geht seit Jahren an potenzielle Leasing-Kunden: Kilometervertr&#228;ge sind vorzuziehen, denn bei Restwertvertr&#228;gen hat der Kunde am Ende das Risiko, dass der zur&#252;ckgegebene Wagen tats&#228;chlich noch seinen kalkulierten Restwert erzielt. Wenn er das nicht tut – was derzeit die Regel ist, weil die Gebrauchtwagenpreise eingebrochen sind –, muss der Kunde unter Umst&#228;nden mehrere tausend Euro nachschie&#223;en. Solche Vertragsklauseln sind ung&#252;ltig, zitiert das <a href="http://aktuell.szary.de">Szary-Blog</a> ein aktuelles, aber noch nicht rechtskr&#228;ftiges Urteil des Landgerichts M&#246;nchengladbach (Aktenzeichen 3 O 265/09). <span id="more-11389"></span></p>
<p>In dem entschiedenen Fall ging es um fast 7000 Euro, die der Leasingkunde f&#252;r seinen Opel Zafira an die Herstellergesellschaft GMAC-Bank &#252;berweisen sollte, nachdem der Van bei R&#252;ckgabe nicht mehr den zuvor kalkulierten Restwert erreichte.</p>
<p>via  <a href="http://aktuell.szary.de/leasing-restwert-garantie-klausel-unwirksam/"><strong>Szary Blog</strong></a><strong>: </strong><a href="http://aktuell.szary.de/leasing-restwert-garantie-klausel-unwirksam/"><strong>Gericht kippt Leasing-Restwertklausel</strong></a></p>
<blockquote><p>Restwert-Leasingvertr&#228;ge m&#252;ssen einen deutlichen Warnhinweis darauf enthalten, dass der eingesetzte Restwert unrealistisch sein k&#246;nnte und die Gefahr erheblicher Nachzahlungen drohen kann.</p>
<p>Au&#223;erdem d&#252;rfen Leasingantrag und Selbstauskunft keine unterschriebenen Kilometerangaben enthalten, die den Eindruck erwecken k&#246;nnten, die Endabrechnung w&#252;rde anhand der Laufleistung erfolgen.</p>
<p>Werden diese Regeln nicht eingehalten, muss der Leasingnehmer keinen Restwertausgleich zahlen (LG M&#246;nchengladbach, Urteil vom 12.01.2010, Az. 3 O 265/09, nicht rechtskr&#228;ftig).</p></blockquote>
<p><a href="http://aktuell.szary.de/lg-moenchengladbach-3-o-265-09/">Ausf&#252;hrliche Urteilsbegr&#252;ndung</a></p>
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		<title>Bu&#223;geld aus dem Ausland: Bald wird es ernst</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Justen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[enn alles in der Gesetzgebung glatt l&#228;uft, m&#252;ssen sich Autofahrer in Deutschland sp&#228;testens Ende des Jahres darauf einrichten, dass die deutsche Justiz Bu&#223;gelder f&#252;r schnelles Fahren oder sonstige Verkehrsverst&#246;&#223;e eintreibt, die in anderen L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union verh&#228;ngt wurden. Doch nach dem jetzigen Stand der Dinge werden Bu&#223;geldbescheide aus Frankreich, den Niederlanden, aber auch aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3729" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a href="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/laser.jpg"><img src="http://www.autotestsonline.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/laser.jpg" alt="Gelasert: Tempos&#252;nden inicht nur) in &#214;sterreich sind teuer" title="laser" width="496" height="150" class="size-full wp-image-3729" /></a><p class="wp-caption-text">Gelasert: Tempos&#252;nden (nicht nur) in &#214;sterreich sind teuer</p></div>Wenn alles in der Gesetzgebung glatt l&#228;uft, m&#252;ssen sich Autofahrer in Deutschland sp&#228;testens Ende des Jahres darauf einrichten, dass die deutsche Justiz Bu&#223;gelder f&#252;r schnelles Fahren oder sonstige Verkehrsverst&#246;&#223;e eintreibt, die in anderen L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union verh&#228;ngt wurden. Doch nach dem jetzigen Stand der Dinge werden Bu&#223;geldbescheide aus Frankreich, den Niederlanden, aber auch aus Spanien weiterhin in den Papierkorb wandern – und nicht vom Bundesamt f&#252;r Justiz vollstreckt, wie die <em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em> berichtet.<span id="more-11351"></span></p>
<p>Im Fall Niederlande und Frankreich liegt das daran, dass die Beh&#246;rden in diesen L&#228;ndern wenig Federlesens machen bei der Ermittlung eines Verkehrss&#252;nders. Ohne gro&#223;en Aufwand zu betreiben, werden dort die Halter des Fahrzeugs in die Pflicht genommen und bestraft. Eine Strafe f&#252;r ein Vergehen, das man nicht begangen hat? Widerspricht dem deutschen Rechtssystem, die Beh&#246;rden in den betreffenden L&#228;ndern mit Halterhaftung k&#246;nnen sich also das Porto sparen, ihr Vollstreckungsersuchen nach Deutschland zu schicken.</p>
<p>Franz&#246;sische Bu&#223;geldbescheide kann man noch aus anderen Gr&#252;nden mit einem Stempel f&#252;r die Rundablage versehen, genau so wie die Beh&#246;rden-Schriebe aus Spanien: Wie die <em>SZ</em> den ADAC-Juristen Michael Nissen zitiert, halten diese beiden L&#228;nder es nicht f&#252;r erforderlich, Anh&#246;rungsbogen oder Bu&#223;geldbescheid in der Landessprache des Autofahrers zu versenden, wie es im europ&#228;ischen Rechtshilfe&#252;bereinkommen festgelegt wurde. </p>
<p>Folge dieser Borniertheit: Nach deutschem Verst&#228;ndnis ist ein Bu&#223;geldbescheid damit nicht rechtm&#228;&#223;ig zustande gekommen. Also wird eine deutsche Beh&#246;rde auch nicht das geforderte Bu&#223;geld eintreiben. </p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/automobil/710/501950/text/"><strong>Unliebsame Urlaubserinnerung,</strong></a><em> S&#252;ddeutsche Zeitung</em></p>
<blockquote><p>Selbst wenn die franz&#246;sische Justiz auf die deutschen Bedenken R&#252;cksicht nehmen und den wirklichen Fahrer ermitteln wollte, k&#246;nnte sie an der eigenen Infrastruktur scheitern: Weil die Autonummer ja ausreicht, &#8220;wird in Frankreich nur von hinten geblitzt&#8221;, sagt ADAC-Jurist Michael Nissen. Und Brenner wei&#223;, dass mancher ausl&#228;ndische &#8220;Starenkasten&#8221; die deutschen Bindestriche durcheinanderbringt &#8211; aus BN-L k&#246;nnte unversehens ein B-NL-Kennzeichen werden.</p>
<p>Fraglich bleibt zudem, wie die Justizb&#252;rokratie minimale Verfahrensstandards umsetzen wird. Denn der Verkehrss&#252;nder muss seinen Bu&#223;geldbescheid in einer Sprache erhalten, die er versteht. Das steht im Europ&#228;ischen Rechtshilfe&#252;bereinkommen. Italien und Niederlande beispielsweise bem&#252;hten sich um &#220;bersetzungen, &#8211; &#8220;doch Franzosen und Spanier schicken das in ihren Sprachen&#8221;, berichtet Nissen. Wer also auf Finnisch aufgefordert wird, sich zur Missachtung einer Ampel in Jyv&#228;skyla zu &#228;u&#223;ern, wird den Fortgang des Geschehens eher gelassen abwarten k&#246;nnen.</p></blockquote>
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