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Automatik-SUV: Citroën C-Crosser vs Kia Sorento

31.01.2010 | 18:26 | Ein Beitrag von Klaus Justen | Keine Kommentare

Jetzt als Diesel auch mit Doppelkupplungsgetriebe: Citroën C-Crosser

Jetzt als Diesel auch mit Doppelkupplungsgetriebe: Citroën C-Crosser

Zwei große SUV mit Dieselmotor und Automatikgetriebe lässt auto motor und sport mit dem Citroën C-Crosser und dem Kia Sorento gegeneinander antreten. Beides keine Billigangebote, denn rund 40.000 Euro sind am Ende des Tages fällig, wenn die Preisliste zu Rate gezogen wird.

Ob man sich für das eine oder andere Modell entscheidet, hängt wohl eher von geschmacklichen oder anderen subjektiven Kriterien ab. Eine klare Kaufempfehlung gibt auto motor und sport nicht.

Der Innenraum des Citroën ist, so der Autotest, höherwertiger als der des Koreaners. Dafür ist das Geräuschniveau im Franzosen höher, und die Sitzposition “wie auf einem Küchenstuhl”.

Der Motor des Sorento ist – auch dank 40 Mehr-PS und höheren Drehmoments – einen Tick spritziger, Bodenwellen nimmt der Sorento geschmeidiger als der C-Crosser und erweist sich damit als ausgesprochenes Langstreckenfahrzeug.

Dafür ist der C-Crosser im Laderaum variabler, bietet mehr Raum und höhere Zuladung, wie das Fachblatt auflistet. Allradantrieb und ESP-Auslegung führen bei beiden Fahrzeugen zu einem gutmütigen Kurvenverhalten.

Ein “Muster an Agilität” sind, so der Test, beide Fahrzeuge nicht.

Im Autotest
Citroën C-Crosser HDi 155 FAP DCS, Vierzylinder-Turbodiesel, 156 PS, maximales Drehmoment 280 Newtonmeter, Sechsgang-Automatik (DSG), Normverbrauch 7,3 l/100 km, CO2-Ausstoß 192 g/km, Testverbrauch 9,2 l/100 km, Preis 40.050 Euro
Kia Sorento 2.2 CRDi 4WD . Vierzyinder-Turbodiesel, 197 PS, maximales Drehmoment 437 Newtonmeter, Sechsstufen-Automatik (Eandlergetriebe), Normverbrauch 7,4 l/100 km, CO2-Ausstoß 194 g/km, Testverbrauch 9,7 l/100 km, Preis 38,785 Euro

Citroen C-Crosser und Kia Sorento, auto motor und sport

Der von Mitsubishi adoptierte Outlan­der wurde 2007 mit wenigen Retuschen und einem 156 PS starken PSA-Diesel mit 380 Nm Drehmoment zum C-Crosser aufgepeppt. Aber die nicht nur bei Ge­spannfahrern gefragte Kombination mit Automatikgetriebe blieben die Franzosen bislang schuldig. Jetzt schafft das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe DCS (1.500 Euro) Abhilfe, wie man es von Volkswagen kennt – allerdings nur in Verbindung mit der umfangreichen Topausstattung Exclusive für zusammen 40.050 Euro.

Für diese Summe schickt auch Kia seinen neuen Sorento in vergleichbarer Konfiguration ins Rennen.Gegenüber dem C-Crosser legt der modern gezeichnete Sorento in Länge und Breite ein paar Zentimeter drauf und zeigt sich auch unter der Haube kräftiger dimensioniert. Sein ebenfalls 2,2 Liter großer Vierzylinder-Diesel leistet 197 PS und stemmt üppige 437 statt 421 Nm auf die Kurbelwelle – sofern der Kunde die Sechsstufen-Wandlerautomatik mitbestellt, die bei Kia für 1.135 Euro zu haben ist.

Immerhin wirkt sich eine gelassene Fahrweise positiv auf das Konsumverhalten der beiden Schwergewichte aus, die mit 9,2 (Citroën) und 9,7 (Sorento) Liter auf 100 Kilometer im Testdurchschnitt keine Kostverächter sind.

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