Hinzu kommen ein paar notwendige Extras, wie etwa der Parkpiepser, ohne den der nach hinten komplett unübersichtliche Mito kaum unfallfrei in enge Parklücken bugsiert werden kann. Nicht zu vergessen die vergleichsweise hohen Tankrechnungen, denn die elektrohydraulische Betätigung der Ventile zaubert zwar einen drehfreudigen und durchzugskräftigen Motor, hinterlässt aber auch Spuren im Verbrauch.
Im Autotest
Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V MultiAir, Vierzylinder-Turbomotor, 135 PS, maximales Drehmoment 206 Newtonmeter, Normverbrauch 5,6 l/100 km, CO2-Ausstoß 129 g/km, Testverbrauch 8,2 l/100 km, Preis 17.300 Euro
Alfa Romeo Mito 1.4 mit Multiair im Test, auto motor und sport
Von einem Garret-Lader mit bis zu einem bar Ladedruck zwangsbeatmet, legt sich jedoch schon der 135 PS starke Vierzylinder knapp über Leerlaufdrehzahl ins Zeug – vor allem, wenn die serienmäßige Fahrdynamik-Regelung DNA (Dynamik, Normal, All-Wetter) auf Knopfdruck 206 statt 180 Nm Drehmoment freigibt. Noch mehr als die absoluten Fahrleistungen beeindruckt zu dem, wie leichtfüßig und kultiviert das Multiair-Triebwerk hochdreht.
Ähnliche Raffinesse wäre auch der Federung zu wünschen, die kurze Querfugen unkaschiert durchstellt und auf langen Wellen kein Mittel gegen Vertikalbewegungen weiß. Auf schlechten Straßen untergraben zudem Klapper- und Poltergeräusche das Qualitäts empfinden. Mit seiner direkten Lenkung fährt der Mito dafür zackig ums Eck und bleibt lange neutral, auch wenn sich sportliche Fahrer in schnellen Kehren mehr Rückmeldung wünschen.














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