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Abwrackprämie macht Straßen sicherer

15.09.2009 | 19:35 | Ein Beitrag von Eric Schmeer | Keine Kommentare

Finaler Parkplatz

Verschrottung von Altfahrzeugen: Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit

Zwei Millionen mindestens neun Jahre alte Autos, die mit Hilfe der Abwrackprämie aus dem Verkehr gezogen wurden (und noch werden), verbessern die Verkehrssicherheit in Deutschland. Denn gerade diese älteren Semester fallen bei den Hauptuntersuchungen der Prüforganisationen besonders negativ auf. Weiteres Ergebnis der Statistik, heute in Frankfurt von der GTÜ vorgelegt: Bei Klein- und Kompaktwagen bieten japanische Modelle die beste Qualität, in der Oberklasse haben die deutschen Hersteller die Nase deutlich vorn.

Trotz Abwrackprämie jedes zweite Auto mit Mängeln, Focus online

Denn die rund zwei Millionen verschrotteten Altfahrzeuge haben im Schnitt 4,5 Millionen Mängel aufgewiesen und damit mehr oder minder schwer den Straßenverkehr gefährdet. Dies geht aus dem aktuellen Mängelindex der Prüforganisation GTÜ hervor.

Mit dem Tausch gegen neue Pkw hat sich die Gefahr zwar minimiert. Dennoch ist immer noch jeder zweite Pkw mit Mängeln unterwegs.

Bei den von der GTÜ durchgeführten Hauptuntersuchungen im ersten Halbjahr 2009 wurde bei 52 Prozent der überprüften 1,84 Millionen Pkw ein Mangel festgestellt. Dies entspricht einem Rückgang von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Allerdings stellten die Prüfer bei 17,4 Prozent der Autos erhebliche Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit fest, was einem leichten Anstieg gleichkommt. Und trotz des positiven Effekts durch den staatlichen Verschrottungsbonus bleiben die verbliebenen, älteren Fahrzeuge eine enorme Gefahrenquelle.

Drei Viertel der über neun Jahre alten Pkw hatten Mängel, jedes vierte Fahrzeug war erheblich mangelhaft oder gar verkehrsunsicher.

Deutsche belegen Spitzenplätze in der Oberklasse , Focus online

Deutliche Qualitätsverbesserungen bei den deutschen Pkw-Herstellern zeigt der jetzt auf der IAA vorgestellte GTÜ-Gebrauchtwagenreport 2010. Für den Report wurden rund 5,4 Millionen Hauptuntersuchungen von insgesamt 210 Fahrzeugmodellen ausgewertet.

Bei den Klein- und Kompaktwagen haben die Japaner die Nase vorn. So ist der Nissan Note bei den ein- bis dreijährigen Fahrzeugen der Gewinner, bei den Kompakten der Toyota Prius, gefolgt vom VW Golf V, dem Ford Fiesta gelang der Sprung auf Platz drei der Rangliste.

In der Mittelklasse geht der erste Platz an die Schweden: der Saab 9-3 zieht am Vorjahressieger Jaguar X-Type vorbei, der den zweiten Rang belegt. Bester deutscher Hersteller ist Audi, der mit dem A4 auf dem sechsten Platz landet.

Die Spitzenplätze in der Oberklasse teilen sich unangefochten die Deutschen. So konnte der VW Phaeton erneut den ersten Rang belegen, gefolgt vom BMW 7er und dem Audi A6. Verbessert hat sich auch im Vergleich zum Vorjahr die Mercedes-Benz E-Klasse, sie nimmt in diesem Jahr den sechsten Platz ein.

In der Kategorie Sportwagen und Cabrios übernimmt der VW Eos erstmals die Führung. Die Plätze zwei und drei gehen an das Ford Focus Cabrio und den Mazda MX-5.

Foto: madmax/pixelio

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